Pressemitteilung:

31. März 2020

Mund-Nasen-Schutzmasken als Teil einer Exitstrategie

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe unterstützt den Aufruf von Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, wonach alle Bürgerinnen und Bürger Nasen-Mund-Schutzmasken tragen sollten. Eine bundesweite Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Masken in geschlossenen öffentlichen Räumen sieht Raabe als Chance, um wieder mehr soziales und wirtschaftliches Leben nach dem 20. April zu ermöglichen.

„Ich unterstütze zu 100 Prozent den Aufruf von Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass möglichst alle Bürger(innen) eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen sollten. Für mich sollte diese Überlegung auch Teil einer bundesweiten Exitstrategie für die Zeit nach dem 20. April sein“, so der für Hanau zuständige Abgeordnete. „Es muss geprüft werden, ob eine Öffnung aller Geschäfte in Deutschland dann wieder möglich ist, wenn alle Kunden und das Personal Mund-Nasen-Masken tragen. Es ist für mich unverständlich, warum Unternehmen in Deutschland nicht schon früher beauftragt oder verpflichtet worden sind mit einer eigenen Produktion zu beginnen. Natürlich müssen bei der Verteilung aus dem Ausland eingekaufter oder hier produzierter zertifizierter Masken medizinische und andere Einrichtungen mit besonderes engem Personenkontakt Vorrang haben. Aber auch selbst genähte oder selbst gebastelte Masken oder auch ein Schal oder Tuch für die breite Masse helfen bereits, weil diese Masken primär sehr gut geeignet sind, das Ansteckungsrisiko beim Husten oder Sprechen für andere deutlich zu verringern. Denn wenn alle in geschlossenen öffentlichen Räumen vom Einkaufsgeschäft über die Bahn/Busse bis zum Bürgerhaus oder Museum eine Maske tragen, wird das Infektionsrisiko drastisch reduziert und gleichzeitig kann soziales und wirtschaftliches Leben wieder stattfinden", so Raabe.


„Es müssen jetzt die notwendigen Schritte ergriffen werden, dass ab dem 20. April möglichst für alle Bürger(innen) mindestens einfache Masken zur Verfügung stehen. Es ist richtig, dass es jetzt noch zu früh ist, um die bestehenden Maßnahmen zu lockern. Erst sollte bis Ostern abgewartet und die Zahlen und Daten gemeinsam mit den Experten ausgewertet werden. Es ist aber völlig falsch, wenn gesagt wird, dass es zu früh sei, jetzt über Exitstrategien nachzudenken. Ganz im Gegenteil, wir müssen jetzt über Exitstrategien nachdenken und vorsorgend agieren, damit wir ab dem Zeitpunkt, ab dem die Neu-Infektionszahlen ausreichend zurückgehen und sich stabilisieren, handlungsfähig sind. Wir müssen dann in der Lage sein, gute, verantwortungsvolle Pläne umzusetzen, die den Menschen und der Wirtschaft mehr Freiheit geben und die Infektionszahlen nicht erneut stark ansteigen lassen. Dafür müssen jetzt die Voraussetzungen geschaffen und die Weichen gestellt werden!“, fordert Raabe.

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