Mir hat es viel Spaß gemacht, die GT-Leser in den zurückliegenden Jahren Woche für Woche über meine Arbeit und das aktuelle politische Geschehen in der Hauptstadt zu informieren. Ich danke dem GT, dass es mir den Raum dafür gegeben hat und hoffe, dass sich die Leserinnen und Leser mit der Lektüre des Berichts gut unterrichtet – und vielleicht auch unterhalten - gefühlt haben. Gerne werde ich den Bericht aus Berlin im GT nach der Wahl fortführen. Auf meiner homepage und per newsletter werde ich aber selbstverständlich weiterhin aktuelle Informationen aus Berlin und dem Main-Kinzig-Kreis zur Verfügung stellen.
Die Wahl am 27. September wird eine Richtungsentscheidung, und Sie als Wählerinnen und Wähler und nicht irgendwelche Umfrageinstitute haben dann das letzte Wort. Sie können mit Ihrer Stimme darüber entscheiden, ob in Deutschland künftig für harte Arbeit auch ein fairer Lohn gezahlt werden muss, ob also ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt wird oder ob es weiterhin sittenwidrige Dumpinglöhne gibt. Sie können entscheiden, ob es eine Zwei-Klassen-Medizin oder die solidarische Bürgerversicherung gibt, die die Lasten gerecht verteilt und allen den Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung sichert. Sie haben es in der Hand, ob das Deutschland von morgen auf erneuerbare Energien setzt oder weiterhin Atomstandort bleibt und die kommenden Generationen mit immer mehr Atommüll belastet. Sie können auch mitentscheiden, ob alle Kinder hierzulande die gleichen Bildungschancen erhalten - unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. Und Sie können darüber entscheiden, ob in der Familienpolitik unser sozialdemokratischer Weg, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, weitergegangen wird. Schließlich können Sie mit Ihrem Kreuzchen in der Wahlkabine bestimmen, wie sich unser Land nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise neu aufstellt. Werden Konsequenzen aus der Krise gezogen, werden neue Regeln für die internationalen Finanzmärkte durchgesetzt? Werden Steueroasen ausgetrocknet und maßlose, rein profitorientierte Investmentfonds in die Schranken gewiesen – oder bleibt alles beim Alten, wird weiterhin alles dem freien Spiel der Kräfte des Marktes überlassen, wie es Union und FDP gern hätten? Da sage noch einer, es würde sich nicht lohnen, zur Wahl zu gehen…
Ich persönlich wünsche mir für den 27. September, dass ich meine Arbeit für den Main-Kinzig-Kreis in Berlin fortsetzen kann. Seit meinem Einzug in den Bundestag 2002 konnte ich viel für unsere Region erreichen. In erheblichem Umfang sind seitdem Fördermittel beispielsweise für Ganztagsschulen, „Soziale Stadt“-Projekte oder auch als Forschungsgelder für Unternehmen in den Kreis geflossen. Ich konnte dazu beitragen, dass zentrale Verkehrsprojekte, bei denen sich zuvor teils jahrzehntelang nichts bewegt hatte, vorangetrieben wurden. Ich denke da an Großprojekte wie den Riederwaldtunnel, der bald begonnen wird, den Lückenschluss der A 66 in Richtung Fulda oder auch an regionale Vorhaben wie den Rückbau des Bahnübergangs in Gelnhausen oder die Ortsumgehung Nidderau Windecken/Heldenbergen. In der Krise konnte ich mit dafür sorgen, dass aus den Konjunkturprogrammen von Bund und Land insgesamt über 100 Millionen Euro für den Main-Kinzig-Kreis und Hanau zur Verfügung gestellt werden. Mit diesem Geld werden nun Schulen und Kindergärten saniert und wichtige Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt und gleichzeitig unsere heimische Wirtschaft unterstützt. Und oftmals war ich Ansprechpartner für Bürger und Unternehmen aus dem Kreis, denen ich bei ihren kleinen und größeren Problemen zur Seite stand. Es wurde viel geschafft in den letzten Jahren, aber es gibt auch noch viel zu tun, und ich möchte gerne in Berlin weiter die Zukunft unseres Main-Kinzig-Kreises mit gestalten. Dafür bitte ich Sie um Ihr Vertrauen.








