Februar 2020

Meldung:

21. Februar 2020
Gastkommentar im Hanauer Anzeiger

Es darf kein "weiter so" geben

Was letzte Woche passiert ist, macht uns alle immer noch fassungslos und traurig. Es ist gut, dass viele tausend Menschen in Hanau und Deutschland ihre Anteilnahme zeigten. Auch die Teilnahme von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an der Mahnwache auf dem Marktplatz brachte zum Ausdruck, dass ganz Deutschland trauert. Auch wenn es für die Angehörigen sicherlich keinen echten Trost geben kann, so ist es doch ein wichtiges Zeichen des Mitgefühls. Vor allem war und ist es gut, wenn wir immer und überall deutlich machen: Wir sind Hanau! Wir sind mehr!

Meldung:

20. Februar 2020

Trauer und Mahnung

Ich bin geschockt und zutiefst bestürzt über das was diese Nacht in Hanau passiert ist. Welch unfassbares Leid hier geschehen ist, ist gar nicht in Worte zu fassen. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen, denen ich mein ganzes Mitgefühl und Beileid ausdrücken möchte. Den Verletzten wünsche ich eine schnelle Genesung.

Uns eint heute die Trauer um die Opfer von Hanau. Uns muss aber auch einen, dass wir entschlossener als bisher gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und rechte Hetze vorgehen. Ein „weiter so“ darf es nicht geben. Niemand darf mehr wegschauen oder weghören, wenn im Internet, am Arbeitsplatz, im Verein oder am Stammtisch rechter Hass und rechte Verschwörungstheorien verbreitet werden. Heute findet um 18.00 Uhr auf dem Hanauer Marktplatz eine Mahnwache und Gedenkveranstaltung statt. Ich bin sicher, dass sehr viele Mitmenschen kommen werden. Wir sind Hanau! Wir sind mehr!

Meldung:

19. Februar 2020

„Das Jahr des Baugesetzbuches“ als Chance für Hanau

Sportsfield Housing: Dr. Sascha Raabe beschert Stadt Unterstützung von MdB Bernhard Daldrup

Hanau. Die Stadt Hanau erhält weitere prominente Unterstützung in ihrem Kampf für die Weiternutzung der vom Abriss bedrohten 22 Häuser mit rund 400 Wohnungen der Sportsfield Housing. Auf Vermittlung des für die Brüder-Grimm-Stadt zuständigen SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe machte sich Bernhard Daldrup, Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, persönlich ein Bild von den über Jahrzehnten von der US-Armee genutzten Gebäuden im Stadtteil Wolfgang. „Es wäre angesichts der Kapazitätsgrenzen der Bauindustrie fahrlässig, solch eine Siedlung abzureißen, und angesichts der investierten Millionen widersinnig, die Siedlung nicht mehr zu nutzen“, sagte Daldrup, der zusicherte, das Anliegen der Stadt Hanau „konstruktiv zu begleiten“.

Pressemitteilung:

14. Februar 2020

Vier Tage durch das politische Berlin

Raabe empfängt Besuchergruppe aus dem Kreis im Bundestag

In der vergangenen Woche nutzten rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis den Januar für einen Besuch der Bundeshauptstadt. Sie waren damit einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe (SPD) gefolgt und konnten sich auf ein vielfältiges Programm freuen: Unter anderem standen eine Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, eine politische Stadtrundfahrt und der Besuch des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors" auf dem Plan,

Rede:

13. Februar 2020

Rede im Bundestag vom 13.02.2020

40 Jahre "Nord-Süd-Bericht" von Willy Brandt

"Im moralischen Sinn macht es keinen Unterschied, ob ein Mensch im Krieg getötet wird oder durch die Gleichgültigkeit anderer zum Hungertod verurteilt ist.“ Diese eindringlichen Worte, die Willy Brandt 1980 im Nord-Süd-Report wählte, haben angesichts von momentan über 800 Millionen hungernden Menschen weltweit leider nichts von ihrer Aktualität verloren. Es gab seit 1980 zwar auch deutliche Erfolge bei der Armutsbekämpfung, aber es gibt noch viel zu tun. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Nord-Süd-Berichtes hatten wir eine spannende Debatte zur Entwicklungspolitik im Bundestag.

Position:

10. Februar 2020
Gastkommentar im Hanauer Anzeiger

Mehr Steuergerechtigkeit

Finden Sie es gerecht, dass beim Kauf von einem 10 Euro teurem Kleidungsstück 19 Prozent Mehrwertsteuer anfallen, während beim Kauf von Aktien im Wert von 10.000 Euro gar keine Umsatzsteuern gezahlt werden müssen? Nein, das ist nicht gerecht. Deshalb ist der Vorschlag von Finanzminister Olaf Scholz richtig, dass künftig wenigstens 0,2 Prozent Steuern beim Kauf von Aktien gezahlt werden sollen. Die Idee einer Finanztransaktionssteuer ist alt.

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