Pressemitteilung:

19. Januar 2017

Raabe unterstützt Forderungen des DRK

Gesetzliche Hürde für Rettungssanitäter soll wegfallen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe unterstützt die Forderung des Deutschen Roten Kreuzes, den Zugang zum Beruf des Rettungssanitäters zu erleichtern. Raabe: „Gerade für einen solch wichtigen Job sollte es angesichts des Fachkräftemangels in diesem Bereich keine unnötigen bürokratischen Hürden geben. Wenn da ein Verbesserungsvorschlag aus der Praxis kommt, sollte man dringend auf die Experten hören.“

Raabe war vom DRK Hanau bzw. der Tochtergesellschaft Rettungsdienst Main-Kinzig um Unterstützung gebeten worden. Für die Rettungsdienste ist es ein großes Problem, dass die Nachqualifikation von Rettungsassistenten zu Rettungssanitätern bislang durch eine gesetzliche Stichtagsregelung erschwert wird. Demnach müssen Rettungsassistenten ihre für den Aufstieg erforderliche Berufserfahrung vor dem Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes am 01. Januar 2014 nachweisen. Aus Sicht des DRK macht das keinen Sinn und ist ein unnötiges Hindernis, denn auch nach dem Stichtag haben diejenigen, die als Rettungsassistenten gearbeitet haben, ja weiter Berufserfahrung gesammelt. Das DRK fordert daher eine Streichung des Stichtags aus dem Gesetz. Den Bundestagsabgeordneten Sascha Raabe weiß das DRK dabei auf seiner Seite. Er habe, so Raabe, bereits Kontakt mit der zuständigen Arbeitsgruppe Gesundheit der Bundestagsfraktion aufgenommen und auf eine Änderung gedrängt. „Und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Anregung des DRK aufgenommen und die Hürde beseitigt wird. Wir sollten alles dafür tun, die wichtige Arbeit, die bei den Rettungsdiensten geleistet wird, so attraktiv wie möglich zu gestalten“, erklärt Raabe.

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