Pressemitteilung:

12. Mai 2017

SPD und Raabe für Windkraft und für Schutz der Ronneburg

Der SPD-Kreistags- und Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe weist die Vorwürfe der Kreis-Grünen deutlich zurück, wonach die SPD eine Kehrtwende beim Thema Windkraft hingelegt habe. Als Beleg führte die Grünen-Bundestagskandidatin Anja Zeller an, dass die SPD erst einen Antrag zur Vergrößerung einer windkraftfreien Zone um die Ronneburg im Kreistag abgelehnt und danach selbst für eine Vergrößerung des Radius plädiert habe. "Dabei haben die Grünen aber bewusst verschwiegen, dass es sich bei dem einen Antrag um 20 Kilometer und bei dem anderen Vorschlag um 5 Kilometer-Abstände handelte", so Raabe.

Raabe hatte in seiner Funktion als Kreistagsabgeordneter in der letzten Sitzung zum Thema Windkraft selbst für die SPD-Fraktion das Wort ergriffen. "Wir haben den Antrag der AfD-Fraktion, der zum Ziel hatte, dass im Umkreis von 20 Kilometern rund um die Burg Ronneburg keine Windkraftanlagen errichtet werden dürfen, mit gutem Grund abgelehnt. Denn dann hätten sehr viele potentielle Windkraftflächen gestrichen werden müssen. Wir stehen aber zur Energiewende und zur Windkraft. Deshalb habe ich einen verantwortungsvollen Vorschlag mit Augenmaß gemacht, wonach es in der Nähe der Burg Ronneburg im Umkreis von fünf Kilometern keine Windkraftanlagen geben soll. Das wird dem einzigartigen Kulturdenkmal Burg Ronneburg gerecht und erlaubt noch genügend Windkraftvorranggebiete im Kreis, um unsere Klimaziele zu erreichen." erklärt Raabe.
Anja Zeller hatte die SPD und Raabe persönlich dafür kritisiert, dass er sich für den Schutz der Ronneburg einsetze und dadurch den "Dienst für einen Schutz der Umwelt und für erneuerbare Energien quittiert habe.“ Für Raabe ist das schlicht "Quatsch".
Raabe kontert: "Es ist falsch, aus ideologischen Gründen jeden Standort für Windkraft zu verteidigen. In einer Demokratie muss jeder Standort diskutiert werden dürfen, dafür gibt es die Offenlegung und die Möglichkeit von Stellungnahmen ja. Ich habe mich im Bundestag immer für die Förderung Erneuerbarer Energien stark gemacht. Aber nicht jeder Standort ist für Windkraft geeignet. Die Burg Ronneburg ist nun einmal für den ganzen Main-Kinzig-Kreis und die Wetterau ein überragendes touristisches Ziel und liegt einzigartig schön eingebettet von Wiesen, Feldern und Wäldern. Das muss so erhalten bleiben."
Die Stellungnahme des Kreisausschusses, denen die Grünen vollumfänglich ohne jede Änderung zustimmen wollen, empfiehlt übrigens auch von insgesamt 62 Vorrangflächen im Kreis aus verschiedenen fachlichen Gründen 12 Vorranggebiete zu streichen und bei 20 Vorranggebieten eine Streichung zu prüfen. Raabe empfiehlt den Grünen und Frau Zeller sich die Vorlage des Kreisausschusses erst mal genau durchzulesen und sich dann sachlich mit den Argumenten auseinanderzusetzen anstelle sich im Bundestagswahlkampf mit vorschnellen Parolen profilieren zu wollen.

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