Pressemitteilung:

03. August 2017

Für Erhalt der ICE-Stopps in Hanau

Raabe schreibt Brandbrief an die Bahn

Mit einem Protestschreiben hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe an die Deutsche Bahn gewandt. Raabe protestiert darin scharf gegen die Pläne der Bahn, die Zahl der ICE-Halte in Hanau zu reduzieren. Raabe: „Aus meiner Sicht setzt die Bahn damit ein völlig falsches Signal auf der wichtigen Verbindung zwischen Berlin und dem Raum Frankfurt.“

Gerade auf solchen mittleren Fernstrecken habe die Bahn bei einem guten Angebot eigentlich hervorragende Chancen, im Konkurrenzkampf gegen die weit weniger umweltfreundlichen Flugverbindungen zu bestehen. „Immer mehr Menschen reisen lieber umweltbewusst, wenn sie die Wahl haben“, so Raabe. Eine Alternative zu den Fliegern, insbesondere zu den Billig-Airlines, könne die Bahn aber nur mit sinnvoll getakteten und wohnortnahen Anbindungen sein. Dazu passen nach Raabes Einschätzung die jüngst vorgestellten Pläne der Bahn nicht. In seinem Schreiben an den Konzernbeauftragten der Bahn für Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, findet der Abgeordnete daher deutliche Worte. Dort heißt es: „Wir sollten gemeinsam alles daran setzen, mehr Menschen auf den Mittelstrecken für die Bahn zu begeistern. Was die Bahn nun mit der Reduzierung der Hanau-Halte signalisiert ist das genaue Gegenteil.“ Eindringlich wirbt Raabe für den Erhalt der bisherigen Stopps und warnt die Bahn vor der Unzufriedenheit vieler Kunden: „Ausgerechnet hier streichen zu wollen, wird in der Region niemand verstehen.“
Er hoffe, so Raabe, dass in der Angelegenheit das letzte Wort noch nicht gesprochen sei. Er setzt dabei auch auf den geschlossenen politischen Widerstand: „Es ist gut, dass die Stadt Hanau so schnell auf die Ankündigung der Bahn reagiert hat und das Gespräch sucht und auch, dass der Hessische Verkehrsminister sei-ne Unterstützung zugesagt hat.“ Geschlossen werde man dafür kämpfen, dass Hanau von der Bahn nicht abgekoppelt werde.

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