Pressemitteilung:

31. August 2017

Das politische Berlin erkundet

Raabe empfängt Besucher aus dem Kreis

Es war eine bunte Truppe, die sich da auf den Weg nach Berlin gemacht hatte – rund 50 politisch Interessierte aus Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis konnten auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe die Hauptstadt erkunden. Höhepunkte der Reise waren die Besuche des Willy-Brandt-Hauses und des Bundestages, wo Raabe seine Gäste zum Gespräch empfing und zahlreiche bekannte Gesichter aus der Heimat begrüßen konnte.

Wenige Wochen vor der Bundestagswahl zog der Abgeordnete zum einen Bilanz, gab aber zum anderen auch einen Ausblick, was er in den kommenden vier Jahren erreichen wolle. Die SPD habe „als Motor der Bundesregierung“ in dieser Legislatur vom Mindestlohn über die Gleichstellung bis zur Mietpreisbremse und der Verdreifachung der Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau vieles von dem durchgesetzt, was sie vorgehabt habe, so Raabe. Man wolle auch weiter in Regierungsverantwortung wichtige Themen der sozialen Gerechtigkeit angehen. Für Raabe sind das insbesondere die Chancengleichheit in der Bildung und Fra-gen der Inneren Sicherheit. Raabe: „Nur Reiche können sich einen privaten Sicherheitsdienst leisten. Sozial gerecht ist ein handlungsfähiger Staat, der alle Bürger bestmöglich vor Kriminalität und Terror schützt.“ Damit der Staat diese Kernaufgabe erfüllen kann plädiert SPD-Mann Raabe dafür, dass künftig hohe Einkommen steuerlich dafür mehr herangezogen werden müssten, während Gering- und Normalverdiener entlastet werden sollten.
Er selber, erklärte Raabe in der Diskussion, werde sich im Bundestag auch künftig mit entwicklungs- und handelspolitischen Themen befassen und sich weiter für die Bekämpfung von Fluchtursachen in Entwicklungsländern einsetzen. Scharfe Kritik übte Raabe an Bundesverkehrsminister Dobrindt, dem er im Dieselskandal
„Versagen auf ganzer Linie“ vorwarf: „Am Ende sind die Dieselfahrer die Dummen und die Autokonzerne fein raus. Das darf nicht sein!“ Kaum einer der Anwesenden, der da nicht zustimmend mit dem Kopf nickte.




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