Pressemitteilung:

04. August 2020

Rolle als „deutsche Kultur-Botschafterin“ bravourös gemeistert

Alina Neumann berichtet Bundestagsabgeordnetem Sascha Raabe über ihre Zeit in den USA
+Erinnerungen in Wort und Bild: Alina Neumann zeigt Dr. Sascha Raabe das Jahrbuch der Grassfield Highschool.

PPP:
Hanau/Niederdorfelden. Fotos beim Hockey, vom Schulball, bei ehrenamtlichen Aktivitäten: Über 250 Seiten stark ist das Jahrbuch der Grassfield-Highschool. Und für Alina Neumann ist es ein Beleg in Wort und Bild für eine prägende Zeit. Die 16-Jährige aus Niederdorfelden verbrachte im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaft-Programms (PPP) des Deutschen Bundestages mehrere Monate in den USA. Vermittelt hatte die Mission als „Kultur-Botschafterin für Deutschland“ der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe. Im Hanauer Wahlkreisbüro des SPD-Politikers schilderte die Schülerin des Karl-Rehbein-Gymnasiums ihre Eindrücke vom Alltag in den USA.
„Ich bin so dankbar, dass ich das so erleben durfte. Der Austausch hat mir eine unglaubliche Chance gegeben, bei der ich sehr wertvolle Erfahrungen sammeln konnte und neue Menschen kennengelernt habe“, erklärte die junge Frau. Besonders genossen habe sie die einzigartige Schulgemeinschaft. „Dieser intensive Zusammenhalt“ sei sehr beeindruckend gewesen, der Alltag an der Grassfield High-school in der 220.000-Einwohner-Stadt Cheasapeake im US-Bundesstaat Virginia völlig anders.
Auf dem Unterrichtsplan standen neben Mathematik und Englisch auch ungewöhnliche Fächer wie Theater, Kochen und „Public Speaking“, die Kunst der öffentlichen Rede. Das Hockey-Training begann an manchen Tagen morgens um 6 Uhr. Es gab Mottotage, an denen die Schüler als Superheld verkleidet oder in Pyjamas den Unterricht besuchten. Zum Schullalltag gehörten regelmäßige „Lockdown-Drills“, um das Verhalten bei einem Amoklauf zu üben. Und als Mitglied des Schulclubs war es selbstverständlich, Essen an Obdachlose zu verteilen. Zu den Auswärtsspielen des Hockeyteams ging es im gelben Schulbus. „Wie in den Hollywood-Filmen“, erinnert sich Alina Neumann: „Das Schulleben war geprägt von einer sehr herzlichen Art. Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern war viel persönlicher. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.“
„Alina hat in den USA an Reife und Selbstbewusstsein toll zugelegt. Sie hat ihre Rolle als ‚deutsche Kultur-Botschafterin‘ bravourös gemeistert und zeigt für so eine junge Frau bemerkenswerte Erkenntnisse“, bilanzierte Sascha Raabe. Alina Neumann plant nach dem Abitur an der Karl-Rehbein-Schule, „erneut ins Ausland zu gehen, mich ehrenamtlich zu engagieren und meine Kenntnisse in einer möglichen internationalen Arbeitskarriere anzuwenden“, wie sie auf ihrem Blog auf der Internetseite www.mitmischen.de des Deutschen Bundestages schreibt. Die USA sind für sie ein „tolles Land, aber ich möchte dort nicht leben“. Denn die Kosten für den Besuch einer Universität sind für viele Familien dort unerschwinglich und die Krankenversicherungen teuer und nicht ausreichend. Während ihres durch die Corona-Pandemie verkürzten Aufenthalts habe sie deshalb auch gelernt die guten sozialen Sicherungssysteme in Deutschland wert zuschätzen. Die Kontakte zu ihren Kameraden an der Grassfield Highschool möchte sie aufrecht erhalten. „Ich habe tiefe Freundschaften geschlossen“, ist Alina Neumann dankbar, an dem Parlamentarischen Patenschaft-Programms (PPP) teilgenommen haben zu dürfen.





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