Pressemitteilung:

27. März 2012
Rastanlage "Kinzigaue"

Protest gegen A 66-Rastanlage im Hochwassergebiet

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe (SPD) hat sich in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Ramsauer gegen den geplanten Standort der Rastanlage an der A 66 ausgesprochen. Raabe unterstützt damit den Protest der Bürgermeister von Gelnhausen und Linsengericht, Thorsten Stolz und Albert Ungermann, die sich mit der Bitte um Unterstützung an den Abgeordneten gewandt hatten.

Raabe: „Die Rastanlage macht an dieser Stelle keinen Sinn. Das Vorhaben darf unter keinen Umständen gegen den ausdrücklichen Willen der betroffenen Kommunen durchgesetzt werden.“

In seinem Brief fordert Raabe den Minister auf, die aktuellen Planungen zu stoppen und gemeinsam mit dem Land Hessen, dem Main-Kinzig-Kreis und den beteiligten Kommunen nach alternativen Lösungen zu suchen. Derzeit befindet sich das Vorhaben noch in der Vorplanung.

„Die Gegebenheiten vor Ort sind einfach ungünstig“, erklärt Raabe. Insbesondere die Hochwasserproblematik spräche klar gegen den geplanten Standort. Raabe: „Davor dürfen die Verantwortlichen nicht die Augen verschließen.“ Zwar sei es richtig, dass mit der erwarteten Zunahme des Verkehrs auf der A 66 weitere Rastanlagen benötigt würden. „Aber“, findet Raabe deutliche Worte, „das muss man intelligent angehen. Es wäre fatal, wenn morgen bei Hochwasser die Gelnhäuser Südstadt absäuft, weil heute kurzsichtig geplant wird.“ Raabe sagte, er werde sich weiter an der Seite der Bürgermeister für einen anderen Standort einsetzen.


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