Pressemitteilung:

15. Juni 2012
Feuerwehr

Raabe für Gleichstellung von Werks- und Berufsfeuerwehr

„Es kann nicht angehen, dass man Menschen bestraft, die nicht mehr arbeiten dürfen.“ Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe unterstützt die Forderung, dass beim Renteneintrittsalter Mitglieder der Werksfeu-erwehren mit denen der Berufsfeuerwehren im öffentlichen Dienst gleichgestellt werden.

Das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde des SPD-Politikers mit Mitgliedern von Gewerkschaft, Betriebsrat und Werksfeuerwehr des Industrieparks Wolfgang (IPW) auf Einladung der Gewerkschaft IG BCE.

Brandschützer der Berufsfeuerwehren gehen im Regelfall m Alter von 60 Jahren in den Ruhestand, für Aktive der Werksfeuerwehren gilt, weil nicht dem öffentlichen Dienst angehörig, das gesetzliche Renteneintrittsalter von 65 respektive 67 Jahren. Zudem müssen die Spezialisten für Chemieunfälle ab dem 50. Lebensjahr jährlich ihre Diensttauglichkeit unter vollem Atemschutz und mit Vollschutzanzug bei einer speziellen Belastungsprüfung nachweisen. Auf Grund dessen ende die Einsatzfähigkeit der Werksfeuerwehrleute mit 55, spätestens 60 Jahren, so IG BCE-Bezirksleiter Wolfgang Werner.
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Um die Lücke zwischen der „dokumentierten Berufsunfähigkeit“ und Rente zu schließen, sei eine sehr kostspielige Berufsunfähigkeitsversicherung notwendig. Die Firmen als Betreiber der Werksfeuerwehren, die im IPW 24 Mann stark ist, scheuen die Kosten und reagierten teilweise mit Outsourcing. „Hier handelt es sich um eine Ungleichbehandlung zwischen Menschen, die den selben Beruf ausüben und die man so nicht stehen lassen kann“, sagte Raabe. Man müsse schauen, inwieweit der Bund oder die Werksfeuerwehrbetreiber in Form einer Betriebsrente die Kosten übernehmen, so Raabe.


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