Pressemitteilung:

08. Juni 2012
Lärmschutz B8

Lärmschutzmaßnahmen an der Bundesstraße 8

Dr. Raabe unterstützt Anliegen der Hanauer Bürger

Ein Tempolimit in den Nachtstunden ist nicht genug: Der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe unterstützt das Anliegen Hanauer Bürger, den Lärmschutz an der Bundesstraße 8 zu verbessern. Der SPD-Politiker spricht in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) von „unzumutbaren Lärmbedingungen“.

Zuvor hatten sich bereits Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und der Erste Kreisbeigeordnete Dr. André Kavai an das Ministerium gewandt.
Konkret geht es um den Abschnitt der Bundesstraße 8 zwischen der Abfahrt zur Lamboystraße und der Einmündung auf die Leipziger Straße/B43 am Ortsrand von Wolfgang. Die Bitten der Bürger im Bereich Tümpelgarten/Lamboy, den aktiven Lärmschutz zu verbessern, wurden vom Amt für Straßen und Verkehrswesen in Gelnhausen zuletzt im Jahr 2007 abgelehnt. Die Begründung der heute „Hessen Mobil“ genannten Behörde: Die gemessenen Grenzwerte lägen zwar über den für Neubauten geltenden Werten, als die Häuser im Bereich Tümpelgarten gebaut wurden, hätten aber noch höhere Grenzwerte gegolten – und die würden nur geringfügig überschritten. Das zweite Argument von „Hessen Mobil“: Das Verkehrsaufkommen auf der B8 hätte nicht zugenommen, was von der Stadt Hanau angezweifelt wird.
Zwar gilt auf der B8 seit 2007 in der Zeit von 22 bis 6 Uhr ein Tempolimit von 100 km/h. Doch das ändert nichts am Dauerschallpegel am Tag. „Eine Bundesstraße könnte so heute ohne Lärmschutzmaßnahmen nicht mehr gebaut werden. Der Bund ist in der Pflicht, die schon vom Fluglärm geplagten Bürger in Hanau zu schützen“, erklärt Raabe.


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