Pressemitteilung:

05. März 2012
Fluglärm

Taubers Lügen sind abstoßend

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Tauber hat in seiner Rede auf dem Kreisparteitag der Union seinen SPD-Kollegen Sascha Raabe wegen dessen Kritik an Staatssekretär Scheurle beim gemeinsamen Gespräch im Bundesverkehrsministerium zum Thema Fluglärm im vergangenen November rüde angegriffen. Tauber hatte wörtlich gesagt, er finde den Politikstil seines Kollegen „zum Kotzen“. Hierzu erklärt Sascha Raabe: "Wenn der Kollege Tauber meinen Politikstil zum Kotzen findet, fällt seine Wortwahl auf ihn zurück und das würde ich nicht weiter kommentieren. Ich kann aber nicht unwidersprochen lassen, dass Herr Tauber wieder die Öffentlichkeit über den Verlauf des gemeinsamen Gesprächs bei Staatssekretär Scheurle im Verkehrsministerium belügt.

Wahr ist, dass Scheurle bis zum Schluss behauptet hat, dass das lärmarme CDA-Sinkflugverfahren am Frankfurter Flughafen nicht möglich sei. Wahr ist, dass ihm meine kritischen Nachfragen hierzu nicht gepasst und er deshalb das Gespräch abrupt beendete und sich weigerte, von mir die Unterschriften fluglärmgeplagter Bürger entgegenzunehmen. Traurig und wahr ist, dass der Kollege Tauber sich vor Ort nicht getraut hat diesem skandalösen Verhalten seines Parteifreundes etwas entgegenzusetzen. Peinlich ist es, wenn der Kollege Tauber sich im Wahlkreis immer als mutiger Kämpfer gegen den Fluglärm aufspielt und gleichzeitig vor Ort vor seinen Parteifreunden im Verkehrsministerium feige kuscht. Unglaublich ist es, dass der Kollege Tauber auch heute noch Scheurle verteidigt, obwohl das Gutachten des Kreises doch eindeutig bewiesen hat, dass das CDA-Verfahren möglich ist. Selbst die DFS hat angekündigt es nun doch versuchen zu wollen. Damit müsste doch auch dem Kollegen Tauber klar sein, dass sein Parteifreund Scheurle vor wenigen Monaten gelogen hat. Statt mich nun wenigstens nachträglich in Schutz zu nehmen, findet er meinen Politikstil "zum Kotzen". Ich bin in der politischen Auseinandersetzung ja einiges gewohnt, aber die Lügen und den Politikstil meines Kollegen finde ich einfach nur noch abstoßend."


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