Pressemitteilung:

28. Juni 2012
Tümpelgartenschule

Fair Trade im Aufwind

Dr. Sascha Raabe begrüßt Umsatzanstieg bei fair gehandelten Produkten
+Dr. Sascha Raabe im Gespräch über Fair Trade mit Schülern der Tümpelgartenschule Hanau

Der faire Handel rechnet nach über 28 Prozent im Jahr 2010 und über 20 Prozent im Jahr 2011 auch im Jahr 2012 mit einer starken Umsatzsteigerung. Die Produkte sollen neben den üblichen Vertriebswegen über die Eine Welt Läden vermehrt in Handelsketten und großen Supermärkten angeboten werden. Der Anstieg beim Umsatz von fair gehandelten Waren erfreut den Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe, der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist, denn fair gehandelte Produkte kommen direkt den Erzeugern zugute und bieten so Einkommen und Zukunft für die Menschen in Entwicklungsländern.

„Mit dem Trans Fair Siegel hat der deutsche Verbraucher eine Möglichkeit sicher zu gehen, dass er beim Kauf auch wirklich die Arbeiter und Kleinbauern in den Entwicklungsländern unterstützt“, so Dr. Raabe. Das Siegel Fair Trade wird von einer unabhängigen Instanz, der Trans Fair, einem Zusammenschluss von kirchlichen Hilfswerken und Entwicklungsorganisationen, vergeben. „Ich finde es bewundernswert, mit welchem Engagement in den Eine Welt Läden in unserer Region gearbeitet wird, und es ist super, dass mit Gelnhausen die erste Stadt des Main-Kinzig-Kreises den Titel Fair Trade Town verliehen bekommen hat. Ebenso unterstütze ich den Grundsatzbeschluss der Stadt Hanau, sich um diesen Titel zu bemühen“, ergänzt der Bundestagsabgeordnete. Lobend erwähnt Dr. Raabe in diesem Zusammenhang die Arbeit der Hanauer Tümpelgartenschule, die „Fair Trade“ zum Thema einer Projektwoche machte. Zu einer Präsentation ihres Projektes hatten die Schüler den Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe erst kürzlich in die Schule eingeladen. Dr Raabe betonte anlässlich seines Besuchs , dass auch die Politik gefragt sei Stellung zu beziehen, um Fair Trade zu unterstützen: „Das Welthandelssystem muss Regeln aufstellen, nach denen  nur der Handel mit Produkten erlaubt ist, die ohne Kinderarbeit hergestellt werden, bei deren Produktion Mindestlöhne gezahlt  und  ökologische Standards eingehalten werden.“


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