Pressemitteilung:

14. September 2012

Viele Erfahrungen und eine neue Leidenschaft

Schülerin Stella Heuer weilte auf Vermittlung von Dr. Raabe ein Jahr in den USA
Schülerin Stella Heuer weilte auf Vermittlung von Dr. Raabe ein Jahr in den USA
+Mein Jahr in Virginia: Stella Heuer zeigt dem Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe Fotos ihres USA-Aufenthaltes.

Die Messung der Rocklänge in der Schule, morgendliche Treueschwüre auf die Flagge, Wochenendausflüge mit dem Flugzeug und die Entdeckung einer neuen Leidenschaft – mit einem Bündel an vor allem positiven und einigen skurrilen Erfahrungen ist Stella Heuer aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt. Die Schülerin am Gymnasium der Otto-Hahn-Schule weilte auf Vermittlung des Hanauer Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe im Rahmen des PPP-Austauschprogramms des Deutschen Bundestages für ein Jahr in den USA. „Es war so ein cooles Jahr. Es hat sich so gelohnt“, sprudelte es aus der 16-Jährigen aus Maintal-Dörnigheim bei einem Nachtreffen im Hanauer Wahlkreisbüro des SPD-Politikers heraus.
„Mit der Freude, die du ausstrahlst, warst du eine gute Botschafterin des PPP-Programms“, lobte Raabe.
Der Tag an Nansemond-Suffolk-Academy in Suffolk/Virginia begann mit dem „Pledge of Allegiance“, dem Treueschwur auf US-Flagge und Staat und manchmal mit dem Nachmessen der Rocklänge per Lineal am Eingang der Privatschule. Zu kurze Röcke waren verboten, Jeans-Hosen durften nur an besonderen Tagen getragen werden, und auf Partys seien sogar „Schulspione“ gewesen, die gepetzt hätten, ob einer der Jugendlichen Alkohol trinkt. Der Schultag ging bis 3 Uhr nachmittags, danach gab es Sport – Fußball, Hockey und Cheerleading, anschließend wurde Theater gespielt. „Ich habe eine Leidenschaft fürs Theater entdeckt, was mir auch geholfen hat, schneller Englisch zu lernen“, erzählte die 16-Jährige. Und eine altbekannte Erkenntnis über das schulische Niveau in den USA bestätigte sich auch für die Dörnigheimerin: „Obwohl es eine Privatschule mit hohem Anspruch war, ist das Niveau deutlich niedriger als bei uns."
Im tief republikanisch verwurzelten Virginia („Obama wird dort gehasst“) habe sie gerade mit ihrem Gastvater „wilde Diskussionen“ geführt, aber ihre „politische Überzeugung nicht über Bord geworfen“. Verwundert zeigte Stella Heuer sich über das weitgehende Fehlen öffentlicher Verkehrsmittel, obwohl die rund 81.000 Einwohner von Suffolk auf einer Fläche verstreut leben, die größer als Berlin ist. Viel herum gekommen ist sie dennoch – dank des Cessna-Flugzeugs des Gastvaters. „Ich bin noch nie in meinem Leben so viel gereist. Wir waren an der ganzen Ostküste von Kanada bis runter nach Florida.“
Stella Heuer will jetzt erst einmal das Abitur an der Otto-Hahn-Schule machen – Leistungskurse Englisch und Politikwissenschaften. Doch sie spart bereits für die Rückkehr in die USA, auch wenn sie weiß, dass „ich so eine Zeit nicht mehr erleben werde“. „Es hat nicht nur ganz viel Spaß gemacht, sondern ich habe mich auch enorm weiterentwickelt.“ Der Berufswunsch der 16-Jährigen: vielleicht Politik, vielleicht ein Beruf, in dem man viel reisen kann, vielleicht sogar der diplomatische Dienst. Raabe empfahl der Dörnigheimerin diverse Förderprogramme - und parteipolitisches Engagement, beispielsweise bei den Jusos.


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