Pressemitteilung:

09. Oktober 2012

Gemeinsam mit Bono für Afrika

Raabe lobt Engagement des U2-Sängers: „Eine Stimme, die Gehör findet“
U2 Sänger Bono

Er ist ein gern gesehener Gast im politischen Berlin: Bono, Sänger der irischen Rockband U2, warb in der Hauptstadt dieser Tage zum wiederholten Male um Unterstützung für seinen Kampf gegen Hunger und Armut in Afrika. In der SPD-Parteizentrale traf er am Montag mit Parteichef Sigmar Gabriel, Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und dem entwicklungspolitischen Sprecher der SPD, Dr. Sascha Raabe, zusammen.

Raabe, der Bono bereits 2008 erstmals im Bundestag be-grüßt hatte, lobte nach dem Gespräch das Engagement des Musikers: „Ein beeindruckender Mann, der mit seiner Popularität schon viel bewegt hat. Er hat eben eine Stimme, die Gehör findet bei den Menschen – nicht nur als Sänger. Und man merkt ihm an, dass er weiß wovon er redet, wenn er über die Situation in Afrika spricht.“
Der U2-Frontmann war im Rahmen seiner Tätigkeit als Mitbegründer und Schirmherr der Organisation ONE ins Willy-Brandt-Haus gekommen, um dort über seine Arbeit zu berichten. Mit ONE kämpft Bono seit 2002 gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten in Entwicklungsländern.
Diskutiert wurde unter anderem die künftige Ausrichtung der Entwicklungspolitik der SPD. Raabe: „Es werden große Hoffnungen an einen möglichen Wechsel an der Spitze des Entwicklungsministeriums im nächsten Jahr geknüpft. Da kommt auf die SPD viel Arbeit zu. Deutschland muss wieder ein verlässlicher Partner in der Welt werden und sich an gemachte Zusagen halten.“
So sei es wichtig, erklärte Raabe, dass Deutschland wieder das Ziel anstrebe, 0,7 Prozent seines Bruttonationalein-kommens für Entwicklungshilfe bereit zu stellen. Der Wortbruch der amtierenden Bundesregierung in diesem Punkt müsse dringend korrigiert werden. Er freue sich, so Raabe weiter, dass er in dieser Frage sowohl Sigmar Gab-riel als auch Peer Steinbrück hinter sich wisse.

Per Handschlag vereinbarte die Runde, auch in Zukunft eng zusammenarbeiten zu wollen. Neue entwicklungspolitische Herausforderungen, wie etwa den Ausbau einer klimafreundlichen Energieversorgung in Entwicklungsländern oder den Aufbau von Bildungs- und Gesundheitssystemen wolle man gemeinsam angehen.

Sitemap