Pressemitteilung:

13. März 2013

Raabe unterstützt Allianz für freien Sonntag

„Freiraum erhalten für Familie, Kirche und Ehrenamt“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe spricht sich dafür aus, den Sonntag für die Mehrheit der Bürger als weitgehend arbeitsfreien Tag besonders zu schützen. Raabe unterstützt damit die Forderung der Allianz für den freien Sonntag, einem Bündnis aus Kirchen und Gewerkschaften. Raabe: „Es ist inzwischen ja schon fast selbstverständlich, dass man sonntags einkaufen kann, wie an jedem anderen Tag der Woche. Für die einen ist das vielleicht bequem, andere aber müssen dafür arbeiten. Das ist nicht gerecht, schadet Familien und ist schlecht für das Vereins- und Gemeindeleben vor Ort."

Raabe plädiert dafür, die Kultur des freien Sonntags neu zu beleben und die zahlreichen existierenden Ausnahmeregelungen auf den Prüfstand zu stellen. „Es ist klar, dass Krankenhäuser und andere Einrichtungen für hilfsbedürftige Menschen auch am Sonntag geöffnet haben müssen, aber der Kauf eines Kleiderschranks in einem Möbelhaus ist wohl kaum ein Notfall, der nur am Sonntag erledigt werden kann. Wir müssen den Sonntag weitmöglichst als Freiraum erhalten, sei es für Freizeitaktivitäten in der Familie, für den Kirchgang oder auch für ehrenamtliche Aktivitäten in Vereinen.“ Er begrüße daher, so Raabe, die Aktionen der Kirchen und Gewerkschaften, die mit verschieden Veranstaltungen die öffentliche Debatte anstoßen und darauf aufmerksam machen wollen, dass der Sonntag kein Tag wie jeder andere sein sollte. Für den 20. März haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, die evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck und die katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) zur Auftaktveranstaltung nach Hanau eingeladen. Raabe: „Jeder, der hart arbeitet, hat das Recht, auch mal durch zu schnaufen, sich Zeit für seine Familie und seine Hobbys im Verein zu nehmen. Der Staat hat hier auch eine Schutzfunktion. Die Tradition des freien Sonntags zur Erholung und Besinnung sollte beibehalten und nicht immer weiter ausgehöhlt werden.“


Sitemap