Pressemitteilung:

12. April 2013

Gemeinsam Gerechtigkeit gestalten

Raabe will Bürgerdialog statt Wahlkampf

„Gemeinsam Gerechtigkeit gestalten“ – unter diesem Motto will der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe statt des klassischen Wahlkampfes einen intensiven Bürgerdialog führen. Am Donnerstag präsentierte Raabe in Hanau Konzept, Slogan und Unterstützerteam im Rahmen eines Treffens mit den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden des Wahlkreises 180. In Anwesenheit der beiden Landtagskandidaten Christoph Degen und Sebastian Maier machte Raabe deutlich, dass „dieses Motto nicht nur aus schönen Worten besteht, sondern über einen intensiven Bürgerdialog mit neuen Beteiligungsformen mit Leben erfüllt werden soll. Ich will gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für eine gerechtere Politik kämpfen. Jeder ist aufgefordert mitzumachen.“

Raabe kündigte eine andere Form des Wahlkampfs an: „Bei mir gilt: Zuhören statt Frontalbeschallung, konstruktiver Dialog statt blumiger Versprechen. Die Bürger sollen sagen, was sie als ungerecht empfinden und vor allem, welche Lösungsvorschläge sie haben. Und natürlich werde ich auch meine Vorstellungen für eine gerechtere Region, ein gerechteres Land und eine gerechtere Welt zur Diskussion stellen." Raabe wird dabei auf verschiedene Kommunikationsformen setzen, so etwa insbesondere das soziale Netzwerk facebook und seine homepage nutzen, aber auch ganz klassisch Mitmach-Formulare verteilen, auf denen jeder seine Ideen niederschreiben und ihm schicken könne. Außerdem soll von Juli bis September „Raabes runder Tisch“ als eine Art Ideenwerkstatt in möglichst jedem Ortsteil des Wahlkreises Station machen. „An unserem runden Tisch“, so Raabe, „ist jede und jeder herzlich willkommen und ich hoffe, dass ich dann nach der Bundestagswahl jede Menge gute Ideen mit nach Berlin nehmen kann.“
Der SPD-Abgeordnete ist sich sicher, dass Fragen der sozialen Gerechtigkeit die Menschen ganz besonders beschäftigen: „Da liegt viel Arbeit vor uns. Die Schere zwischen einigen wenigen Reichen und der großen Mehrheit, die jeden Euro mindestens zweimal umdrehen muss, ist unter der schwarz-gelben Regierung immer weiter auseinandergegangen. Diesen fatalen Trend wollen wir stoppen.“ Die Konzepte der SPD seien klar. So wolle die Partei etwa einen gesetzlichen Mindestlohn und höhere Steuern für Reiche, denn, so Raabe, „starke Schultern müssten wieder mehr tragen als schwache.“ In diesem Sinne müssten auch dem ungehemmten Treiben auf den Finanzmärkten und der Steuerflucht ein Ende gemacht werden, denn dadurch gingen dem Staat dringend benötigte Einnahmen in Milliardenhöhe verloren. Geld, das auch den Kommunen unter anderem für Kinderbetreuungspläze fehle. Außerdem setze die SPD bei der Gesundheitsversorgung auf die faire Bürgersicherung statt auf Zwei-Klassen-Medizin. Für Raabe, entwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, geht aber das Gerechtigkeitsthema noch weiter: „Wir müssen in einer globalisierten Welt auch über den nationalen Tellerrand hinausschauen. Es ist in unser aller Interesse, die extreme Armut weltweit zu bekämpfen.“ Über all das wolle er in den nächsten Monaten intensiv mit den Bürgern diskutieren und gemeinsam nach Lösungsansätzen suchen – entsprechend seinem Motto: Gemeinsam Gerechtigkeit gestalten.



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