Pressemitteilung:

06. September 2011

Fluglärm: Raabe schlägt Tauber gemeinsamen Termin im Ministerium vor

„Müssen mit einer Stimme sprechen“

Im Sinne eines abgestimmten Vorgehens gegen den Fluglärm auf politischer Ebene in Berlin hat der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe, seinem Kollegen von der CDU, Dr. Peter Tauber, jetzt vorgeschlagen, gemeinsam das Gespräch mit dem Bundesverkehrsminister zu suchen. Raabe: „Zwar ist jede Einzelinitiative der vergangenen Wochen zu begrüßen. Aber wenn wir Erfolg haben wollen, müssen wir mit einer Stimme sprechen.“

Er halte es daher für sinnvoll, so Raabe, wenn die zuständigen Bundestagsabgeordneten des Kreises zusammen im Verkehrsministerium vorstellig würden. An dem Termin sollten nach Raabes Ansicht auch Landrat Erich Pipa, Kreisverkehrsdezernent Dr. André Kavai, die Bürgermeister der am stärksten betroffenen Kommunen, sowie Vertreter der Interessengemeinschaft Fluglärm teilnehmen. Raabe: „Wenn wir da geschlossen auftreten, werden wir auch Gehör finden“. Er sei jedenfalls bereit für eine gemeinsame Initiative. „Gerade jetzt“, schreibt Raabe an Tauber, „müssen wir den politischen Druck auf die Verantwortlichen in Berlin und Wiesbaden hoch halten.“ Weiter heißt es in Raabes Brief: „Es würde mich freuen, wenn wir in dieser Angelegenheit über die Parteigrenzen hinweg kooperieren und einen solchen Termin realisieren könnten, um im Ministerium gemeinsam für die Interessen der Menschen im Main-Kinzig-Kreis zu kämpfen.“ Er hoffe sehr, erklärt Raabe, dass sein Unions-Kollege auf den Vorschlag eingehe und man zügig das weitere Vorgehen abstimmen könne: „Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern schlicht und einfach darum, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Und dafür sind wir schließlich gewählt.“



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