Pressemitteilung:

21. Juli 2011

Bürgermeister wollen persönlich mit Ramsauer reden!

Bürgermeister gegen Fluglärm

Auf äußerst positive Resonanz der Bürgermeister des Main-Kinzig-Kreises ist die Initiative des SPD-Bundestags-abgeordneten Dr. Sascha Raabe gestoßen, in Berlin ein gemeinsames Gespräch mit Bundesverkehrsminister Ramsauer zur Fluglärmproblematik zu führen. Raabe hatte seinen CDU-Bundestagskollegen Dr. Peter Tauber um die Vermittlung eines solchen Gespräches gebeten, an dem neben den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen, auch Landrat Erich Pipa, der zuständige Verkehrsdezernent André Kavai und Vertreter der IG Fluglärm teilnehmen sollen.

Namentlich haben sich bisher neben Landrat Pipa und der IG Fluglärm folgende Bürgermeisterinnen und Bürgermeister positiv zu einem gemeinsamen Besuch in Berlin geäußert:
Rainer Krätschmer (Wächtersbach), Helga Uhl (Bad Orb), Thorsten Stolz (Gelnhausen), Heiko Merz (Gründau), Uwe Hermann Scharf (Hasselroth), Klaus Schejna (Rodenbach), Matthias Zach (Niederdorfelden), Gerhard Schultheiß (Nidderau), Claus Kaminsky (Hanau).
Sascha Raabe zeigte sich hocherfreut, wie einmütig positiv die Bürgermeister, Landrat Pipa und die IG Fluglärm auf seinen Vorschlag reagiert hätten: „Es freut mich außerordentlich, dass die Bürgermeister von Wächtersbach bis Hanau alle persönlich in Berlin Bundesverkehrsminister Ramsauer die dramatische Lage der unerträglichen Fluglärmbelastungen schildern wollen. Gemeinsam mit Landrat Pipa und Vertretern der IG-Fluglärm wird dies eine eindrucksvolle Demonstration unseres gemeinsamen Willens geben, dass wir die derzeitige Fluglärmsituation nicht hinnehmen wollen und werden. Wenn der Bundesverkehrsminister sieht, dass hier alle Politiker und Bürger parteiübergreifend an einem Strang ziehen, kann er unsere Forderungen nicht mehr länger ignorieren.“
Etwas irritiert zeigte sich Raabe von einer Ankündigung Peter Taubers in der kommenden Sitzungswoche alleine mit Verkehrsminister Ramsauer über die Fluglärmsituation im Kreis reden zu wollen. „Ich hoffe im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger des Kreises, dass es nach Taubers Alleingang mit Ramsauer kommende Woche auch wirklich noch zu einem gemeinsamen Gespräch der Bürgermeister, des Landrates und der IG Fluglärm mit Bundesverkehrsminister Ramsauer kommt. Schließlich geht es hier um die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger und nicht um parteipolitische Selbstdarstellung.“


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