Pressemitteilung:

27. Oktober 2011

Über 1.600 Unterschriften gegen Fluglärm an MdB Dr. Raabe übergeben

Rodenbach,Nachdem die Gemeindevertretung Rodenbach Mitte August eine Resolution „Rodenbach wehrt sich gegen Fluglärm“ verabschiedet hatte, wurden entsprechende Unterschriftenlisten an mehreren Stellen in Rodenbach ausgelegt. Das Ergebnis, über 1.600 Unterschriften, wurden kürzlich von Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna an den SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe übergeben. Dieser wird am Donnerstag, 27.10. mit einer Abordnung aus dem Main-Kinzig-Kreis beim Verkehrsministerium in Berlin das Thema Fluglärm in seinem Wahlkreis erörtern.

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Klaus Schejna über die Unterstützung aus der Bevölkerung. „Neben unseren eigenen Listen sind auch viele Privatleute losgezogen und haben bei ihren Familien, Freunden und Nachbarn Unterschriften gesammelt. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, so Klaus Schejna. Gerne hätte er selbst die Unterschriften in Berlin abgegeben und mit den Zuständigen im Ministerium gesprochen. „Aber diese Unterstützung war wohl von dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber nicht gewünscht. Aber immerhin findet ein Termin im Ministerium in Berlin statt, indem über die vorhandenen Lärmbelastungen gesprochen werden wird“, betont Schejna.

Rodenbach kämpft bereits seit dem Jahr 2000, damals noch unter Bürgermeister Dr Sascha Raabe, aktiv gegen den ständig steigenden Fluglärm.. „Tröstlich ist für mich, dass wir mit ihm als Bundestagsabgeordneten einen erfahrenen Fluglärm-Gegner in Berlin haben und ich bin mir sicher, dass er gemeinsam mit der Delegation unsere Interessen in der Region standhaft vertreten wird“, unterstreicht Rodenbachs Bürgermeister. Sein Lob geht auch in Richtung Landrat. „Erich Pipa ist ein kompetenter Dauerkämpfer in Sachen Fluglärm vor Ort.“

In der Resolution fordert Rodenbach ein Nachtflugverbot, Änderung des Anflugverfahrens, Lärmobergrenze, Anhebung der Mindestflughöhen und Prüfung der neuen Flugrouten. Ziele, die inzwischen alle belasteten Kommunen im Main-Kinzig-Kreis und die IG Fluglärm Hanau-Kinzigtal geschlossen vertreten. Egal wie der Gesprächstermin im Bundesverkehrsministerium verlaufen wird: „Wir kämpfen weiter und werden unseren Forderungen Nachdruck verleihen“, so MdB Dr. Sascha Raabe und Bürgermeister Schejna abschließend.

Sitemap