Pressemitteilung:

29. April 2013
SPD-Bundestagsfratktion

Jugendliche machen Politik

Schönecker nimmt am „Planspiel Zukunftsdialog“ teil

„Kinder an die Macht“ – so hatte Herbert Grönemeyer seinerzeit gesungen. Mit Grönemeyers Forderung von einst hat das „Planspiel Zukunftsdialog“ der SPD-Bundestagsfraktion, mit dem Jugendliche spielerisch an das politische Handwerk herangeführt werden sollen, nicht mehr viel zu tun. 140 Jugendliche aus ganz Deutschland sind zum diesjährigen Planspiel auf Einladung der Fraktion in diesen Tagen in Berlin zusammengekommen, um unter professionellen Bedingungen Politik zu simulieren. Unter ihnen war auch der 17jährige David Lukas Kosla aus Schöneck, der auf Vermittlung des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe teilnehmen konnte.

Vier Tage lang sind die Schülerinnen und Schüler, Auszubildenden und Studenten in die Rolle der Abgeordneten geschlüpft, haben eine Fraktion und Arbeitsgruppen gebildet, unterschiedliche Themen debattiert und Beschlüsse gefasst. Mit dem Planspiel, das nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr nun bereits zum zweiten Mal stattfand, sollen nicht nur Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 für Politik begeistert werden, es soll auch eine neue Form des Dialogs zwischen den politisch interessierten Jugendlichen und den Bundestagsabgeordneten etabliert werden. So werden z.B. die Anträge, die die Jugendlichen in ihren Arbeitsgruppen erstellen, den „richtigen“ Abgeordneten vorgelegt und sollen direkt in die Arbeit der Bundestagsfraktion einfließen. Für den Schönecker David Lukas Kosla, der die 11. Klasse am LOG Bruchköbel besucht, eine „tolle Erfahrung“. Er hatte sich für die Arbeitsgruppe „Strategien gegen Rechtsextremismus“ entschieden und dort für eine frühere Aufklärung über den Nationalsozialismus in der Schule geworben.

Seinen mit Sitzungen gut gefüllten Terminkalender kommentierte der 17jährige so: „Der Politikeralltag ist ganz schön stressig.“ Trotzdem war noch Zeit für ein kurzes Treffen mit Sascha Raabe und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier. Raabe freute sich über die Unterstützung durch die Nachwuchspolitiker: „Es ist wirklich bemerkenswert, was für gute Vorschläge und Ideen da innerhalb von nur vier Tagen auf den Tisch kommen.“


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