Pressemitteilung:

Berlin, 18. November 2009
18.11.09

AUSLAUFEN DER ALTERSTEILZEIT VERHINDERN

Raabe: Regelung hat sich bewährt

„Wir brauchen auch weiterhin flexible Instrumente, damit die Wirtschaftskrise nicht mit voller Wucht auf den Arbeitsmarkt durchschlägt. Die geförderte Altersteilzeit hat sich als Beschäftigungsbrücke für Jung und Alt bewährt und muss über das Jahresende hinaus verlängert werden.“
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit um fünf Jahre verlängert wird. Damit wäre sichergestellt, dass für alle derzeit über 50-Jährigen eine mit Mitteln der Arbeitsförderung geförderte Altersteilzeit in Betracht kommt. Ältere Arbeitnehmer können auf dieser Rechtsgrundlage mit Erreichung des 55. Lebensjahres ihre Arbeitszeit mindern und damit die Einstellung eines sonst arbeitslosen Arbeitnehmers ermöglichen. Für Unternehmen wird so ein Anreiz geschaffen, an Beschäftigungsverhältnissen mit über 50-Jährigen festzuhalten und jungen Nachwuchskräften eine Perspektive am Arbeitsmarkt zu bieten.

Raabe: „Wir müssen in der jetzigen schwierigen Lage, in der sich der Arbeitsmarkt befindet - auch für ältere Arbeitnehmer bei uns im Main-Kinzig-Kreis -, solche Anreize setzen, damit die Unternehmen ihren älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht kündigen, sondern sie behalten. Die Altersteilzeit macht es möglich, dass die Älteren nicht entlassen werden, sondern ihre Erfahrung weiter im Unternehmen einbringen können. Gleichzeitig erhalten Jüngere die Chance zum Einstieg ins Berufsleben.“

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