Pressemitteilung:

Berlin, 20. Mai 2009
20.05.09

MIT KURZARBEIT ARBEITSPLÄTZE ERHALTEN

Raabe begrüßt Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

Um auch in Zeiten der Wirtschaftskrise gefährdete Arbeitsplätze zu erhalten, hat das Bundeskabinett in dieser Woche die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes beschlossen. Demnach kann Kurzarbeitergeld künftig bis zu 24 Monaten gezahlt werden.
Der Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe (SPD), begrüßt die Entscheidung: „Es geht darum, trotz der Krise so viele Menschen wie möglich in Arbeit zu halten. Die Kurzarbeit ist dafür derzeit ein wichtiges Instrument. Es ist richtig, dieses Instrument auszubauen.“

Zusätzlich zur Verlängerung der Bezugsdauer wurde vereinbart, dass vom 1. Juli 2009 an die Sozialversicherungsbeiträge ab dem 7. Monat Kurzarbeit komplett von der Bundesagentur für Arbeit übernommen werden können. Damit können Unternehmen eine längere Zeit der Kurzarbeit überstehen, ohne Entlassungen vornehmen zu müssen. Raabe: „Wir unterstützen Unternehmen, die an ihren Arbeitnehmern festhalten wollen. Die Zeit der Kurzarbeit kann mit Aus- und Fortbildungen sinnvoll genutzt werden, dass müssen wir den Betrieben schmackhaft machen. Das Motto muss jetzt lauten: Qualifizieren statt entlassen.“ Selbstverständlich sei Kurzarbeit für niemanden leicht, denn die Arbeitnehmer müssten auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. „Aber“, so Raabe, „Kurzarbeit ist allemal besser als Arbeitslosigkeit. Der Kabinettsbeschluss ist ein wichtiges Signal, dass wir alles tun, um Entlassungen zu vermeiden. Wir hoffen, dass die Konjunktur sich rechtzeitig vor Auslaufen des Kurzarbeitergeldes wieder soweit aufhellt, dass die meisten Menschen dann wieder in reguläre Vollzeitarbeit zurückkehren können.“

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