Pressemitteilung:

Hanau, 28. Oktober 2009
28.10.09

„Jugendarbeit ist wichtige Bildungsarbeit, die es zu fördern gilt“

RAABE BESUCHT HANAUER JUGENDLADEN DES „HEUMARKTPROJEKTES“

Bei seinem Besuch des Internationalen Bundes, Freier Träger der Jugend-, Sozial,- und Bildungsarbeit, in der Hanauer Innenstadt, machte sich der Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe (SPD), ein umfassendes Bild über die Arbeit der Bildungseinrichtung in Hanau. „Die soziale Arbeit für und mit Jugendlichen wird immer wichtiger“, stellt Raabe fest. „Jungen Menschen müssen mehr denn je Perspektiven und Alternativen aufgezeigt werden, die Orientierung im Leben geben. Hier ist der Staat in der Pflicht, mit ausreichenden Mitteln die Jugendlichen und damit die Zukunft unseres Landes zu fördern.“
Der Jugendladen des Internationalen Bundes ist für viele Jugendliche die erste Anlaufstelle nach der Schule. Hier besteht die Möglichkeit, Freunde zu treffen, am Tischkicker sein Können zu beweisen, aber auch Hilfe jeglicher Art zu erhalten, wenn Probleme vorhanden sind. Zudem ist der Jugendladen kreativer Ausgangspunkt zahlreicher Kooperationsprojekte. Mit Hilfe der Stadt Hanau konnte der Jugendladen angemietet werden, nachdem durch das Team des Projekts junge Leute auf der Straße angesprochen wurden. Einige von ihnen fanden Interesse am Musikprojekt des IBs und sind aktiv dabei. In Zusammenarbeit mit Streetworkern des „Heumarktprojektes“, finanziert vom BAMF, und dem Jugendbildungswerk werden im Hans – Böckler - Haus Musikveranstaltungen auf die Beine gestellt, die sich sehen lassen können. „Die Jugendlichen können hier ihre eigenen Ideen und Wünsche verwirklichen. Musik ist dabei ein ganz zentrales Element, um den Dialog mit und zwischen den Jugendlichen herzustellen“, so Projektleiterin Christine Erler. Und neben dem Spaß gesellt sich auch Erfolg hinzu. Auf dem diesjährigen Hanauer Bürgerfest wurden zwei Preise an die Akteure des Musik-Projektes vergeben.
Raabe zeigte sich von den Ideen und durchgeführten Projekten der Jugendlichen beeindruckt. „Man merkt richtig, dass sich hier etwas in Bewegung gesetzt hat. Die jungen Menschen wollen zeigen, was in ihnen steckt. Es ist schön, dass die gute Arbeit im Jugendladen Früchte trägt. Hier finden sie den nötigen Raum zur Entfaltung ihrer Kreativität.“ Marlies Weber, Bereichsleiterin, dankte dem Bundestagsabgeordneten Raabe für sein Engagement im Jugendbildungsbereich. „Es ist toll, dass wir die Maßnahme mit Hilfe von Bundesmitteln so gut betreiben können. Ich bin Sascha Raabe für seine vorbildliche Unterstützung im Bereich der Jugendarbeit sehr dankbar.“
Im gleichen Atemzug gab Weber auch zu bedenken, dass es sich bei den Mitteln vom Bund um eine reine Anschubfinanzierung handelt. Um nachhaltiges Arbeiten mit den Jugendlichen zu ermöglichen, seien längerfristige Projektlaufzeiten nötig. „Wenn ich heute nicht weiß, ob angefangene Projekte morgen noch weiterlaufen, ist eine Planungssicherheit sowohl für die Jugendlichen wie auch für das Team nicht gegeben. Wir stoßen hier Türen auf, schließen Kooperationen in der Hoffnung diese weiterführen zu können, ohne aber zu wissen, ob es weitergeht.“ Frau Weber hofft, dass es durch die Stadt eine Anschlussfinanzierung zur Erhaltung des Jugendladens geben wird.

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