Pressemitteilung:

Großkrotzenburg, 12. November 2009
12.11.09

RAABE: E.ON MUSS ENDLICH AUF KRITIKER HÖREN

SPD-Bundestagsabgeordneter lehnt Pläne für Staudinger-Ausbau ab

Anlässlich des Erörterungstermins zum Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe, erneut gegen die Pläne des Stromkonzerns E.ON ausgesprochen.
Raabe: „Nach dem derzeitigen Planungsstand ist das Vorhaben für die Bürgerinnen und Bürger hier im Main-Kinzig-Kreis nicht hinnehmbar. E.ON muss sich endlich bewegen, die Kritik annehmen und sich für eine Kompromisslösung öffnen.“ Er könne nur davor warnen, so Raabe weiter, das Projekt gegen den Widerstand aus der Region durchdrücken zu wollen: „Das werden wir nicht akzeptieren. Ein solches Vorgehen wäre zum Scheitern verurteilt.“

Ein entsprechender Kompromiss könnte nach Raabes Ansicht so aussehen, dass eine Modernisierung von Staudinger unter der strikten Maßgabe der Schadstoff-Reduzierung erfolgen könnte. Ähnlich hatte der Main-Kinzig-Kreis beim Erörterungstermin am vergangenen Dienstag in Großkrotzenburg argumentiert.
Raabe: „Gegen kleine moderne Kohlekraftwerke mit optimaler Kraft-Wärme-Kopplung ist nichts einzuwenden, denn wir werden in Deutschland nicht von heute auf morgen aus der Kohle aussteigen können. In diesem Sinne sollte auch Staudinger modernisiert werden – nicht zuletzt, um die Arbeitsplätze am Standort zu erhalten. Dabei muss sichergestellt sein, dass am Ende weniger CO2 emittiert wird, als vorher. Was E.ON jetzt plant ist unsinnige und unzeitgemäße Kraftwerksgigantomanie. Der vorgesehene Block VI würde zu erheblich mehr CO2-Ausstoß führen. Daher sage ich zu den jetzigen Planungen ganz klar NEIN.“

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