Pressemitteilung:

Main-Kinzig-Kreis, 23. September 2009
23.09.09

RAABE GEWINNT SCHÜLER–BUNDESTAGSWAHL

Bei einer Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, die vom Kreisjugendring Main-Kinzig und den beruflichen Schulen Gelnhausen veranstaltet wurde, hat Dr. Sascha Raabe (SPD) bei einer Abstimmung unter den etwa 230 Schülern nach der Diskussion mit 35,9 Prozent klar gewonnen.
Zwei Stunden lang stellten sich die Bundestagskandidaten Sascha Raabe (SPD), Peter Tauber (CDU), Reiner Bousonville (Grüne), Conrad Buchholz (FDP) und Rüdiger Förster (Republikaner) den überaus lebhaften und kritischen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Vor der Diskussion fand eine Abstimmung unter den Schülern statt, wie sie bei der kommenden Bundestagswahl wählen würden. Hier entfielen auf Sascha Raabe zunächst 14,9 Prozent, auf Peter Tauber 18,8 Prozent, auf Reiner Bousonville 26,7 und auf Conrad Buchholz 13,2 Prozent.

Nach der Diskussion, in der Dr. Sascha Raabe vor allem mit den Themen gerechte Löhne/Mindestlohn, gleiche Bildungschancen für alle unabhängig vom Geldbeutel der Eltern (keine Studiengebühren), erneuerbare Energien, Migrationspolitik und solidarisches Gesundheitssystem zu überzeugen wusste, stieg er bei der Schlussabstimmung um sage und schreibe 21 Prozent auf 35,9 Prozent an. Mit deutlichem Abstand folgen Tauber mit 24,7 Prozent, Bousonville mit 17,1 Prozent, Buchholz mit 8,1 Prozent und der Republikaner Förster mit 2,1 Prozent.

Raabe: „Mir hat die lebhafte Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern viel Spaß gemacht. Die Fragen und Kommentare waren kritisch und klug und sind das genaue Gegenteil von dem gängigen Vorurteil, dass sich junge Menschen nicht mehr für Politik interessieren. Natürlich habe ich mich auch über mein persönliches Ergebnis sehr gefreut. Wenn dies am Sonntag bei der Bundestagswahl auch so käme, wäre ich natürlich über die dann mögliche rot-grüne Bundesregierung sehr glücklich“, fügte Raabe mit einem Augenzwinkern hinzu. „Ich bin auch froh, dass Rüdiger Förster von den rechtsextremen Republikanern nur ganz wenige Schülerinnen und Schüler überzeugen konnte. Dies zeigt, dass es richtig war, dass wir uns der Diskussion mit ihm gestellt haben, und ich wäre froh, wenn die rechtsextremen Parteien am Sonntag in ganz Deutschland ebenfalls nur ganz wenige Stimmen erhalten und die Menschen ebenso klug und verantwortungsvoll abstimmen, wie die Schülerinnen und Schüler in Gelnhausen.“

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