Pressemitteilung:

Main-Kinzig-Kreis, 19. Februar 2009
19.02.09

FAKTEN MÜSSEN AUF DEN TISCH

RAABE UND KAVAI ZUR KINZIGTALSTRECKE: WIR SIND IMMER ZUM DIALOG BEREIT

Der Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe (SPD), und der Kreisbeigeordnete Dr. André Kavai verteidigen die Pläne für den Ausbau der Kinzigtalstrecke.
Beide hatten sich erst kürzlich zum wiederholten Mal für einen Ausbau der Bahnstrecke Fulda-Frankfurt ausgesprochen, wie er auch von der heimischen Wirtschaft, der IHK, den Städten Fulda und Hanau, dem Landkreis Fulda und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Brand vehement gefordert wird.

Für Dr. André Kavai, der als Verkehrsdezernent mit der Infrastrukturplanung des Kreises befasst ist, sind die Vorwürfe unverständlich: „Es gibt in der ganzen Region tausende Berufspendler in Richtung Frankfurt. Für die wäre es eine Riesenentlastung, wenn der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Fulda und Frankfurt beschleunigt werden könnte. Momentan quetschen sich doch sowohl die Nahverkehrszüge als auch die Güterzüge und die Fernverkehrszüge durch das Nadelöhr im Kinzigtal. Dies ist als Dauerzustand unakzeptabel.“ Auch Dr. Sascha Raabe sieht Vorteile für die betroffenen Kommunen: „Eine Verlagerung des Güterverkehrs von der stark befahrenen A 66 auf die Schiene wäre in jedem Falle im Interesse der Menschen in Steinau und Salmünster.“ Und Raabe geht noch weiter: „Wenn es zu einem Ausbau kommt, dann werden geeignete Lärmschutzmaßnahmen bei der Planung eine entscheidende Rolle spielen. Bisher gibt es auf der Strecke nur wenige Schallschutzwände. Ich denke, dass bei einem Ausbau der Lärmschutz im Vergleich zu heute sogar noch verbessert werden könnte.“ Nicht zuletzt, so Raabe, sei es wohl in jedermanns Interesse, wenn die Wirtschaft in der Region von der Maßnahme profitieren würde und so Arbeitsplätze erhalten werden könnten: „Ich kann wirklich nicht erkennen, wie man da von einem „bürgerfeindlichen“ und sogar „menschenverachtenden“ Projekt sprechen kann.“ Übereinstimmend erklären Kavai und Raabe: „Wir sind für jeden Dialog offen. Die Fakten und Argumente, sachlich und fachlich, müssen auf den Tisch.“

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