Pressemitteilung:

Main-Kinzig-Kreis, 14. September 2009
14.09.09

Bundestagsabgeordneter lobt Kinderinitiative

RAABE ZU BESUCH BEI DER KINDERINITIATIVE BAD ORB

Die Kinderinitiative Bad Orb e.V. hat es ich zum Ziel gemacht, Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6-18 Jahren durch gezielte Integration und Förderung zu begleiten. Um sich ein besseres Bild von den vielfältigen Aufgaben der Initiative zu verschaffen, besuchte der Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe (SPD), gemeinsam mit SPD-Bürgermeisterkandidat Ralf Baumgarten den Bad Orber Verein. Über die intensive Betreuungsleistung der Initiative zeigte sich Raabe beeindruckt: „Es sind solche Anlaufmöglichkeiten wie die Kinderinitiative, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Toll, was hier geleistet wird.“

Als Mitglied im paritätischen Wohlfahrtsverband ist die Kinderinitiative seit mehr als 35 Jahren vor allem für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und aus sozialschwachen Familien ein beliebter Anlaufpunkt. Nach Ende des Schulunterrichts treffen sich die Kids in den Gruppenräumen der Initiative. Hier erhalten sie neben Hausaufgabenbetreuung auch ein umfassendes Sozial- und Freizeitangebot. Für Kinder mit auffälligem Sozialverhalten bietet die Initiative auch Einzelbetreuung an. Bürgermeisterkandidat Baumgarten weiß um die Bedeutung der Initiative. „Bad Orb braucht Einrichtungen wie die Kinderinitiative, damit vor allem Jugendliche auf die richtige Bahn gelenkt werden und mit guten Perspektiven in das Berufsleben entlassen werden können. Ich bin der Initiative für ihre Arbeit sehr dankbar. Dass diese etablierte Einrichtung weiterhin Unterstützung erhält, ist für mich selbstverständlich.“ Baumgarten unterstützt die Initiative aktiv seit vielen Jahren – nicht zuletzt mit den Erlösen seiner großen Sportveranstaltungen „Räder-ohne-Grenzen (Radsport-Event auf der Wächtersbacher Messe) und „EISMÄN – das Bad Orber Neujahrsschwimmen“.
Der Geschäftsführer der Kinderinitiative, Gerald Flinner, mahnt in diesem Zusammenhang an, dass sich die soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren noch größeren Herausforderungen zu stellen hat. „Die Integration und die Berufsvorbereitung für Jugendliche sind wichtige gesellschaftliche Problemfelder, auf die es eine Antwort geben muss. Die Gesellschaft entlässt immer mehr junge Menschen in die berufliche Perspektivlosigkeit. Hier gilt es auch von Seiten der Politik entgegenzusteuern.“ Die Initiative will darauf mit einem Angebot im Bereich der Berufsvorbereitung reagieren und verhandelt derzeit mit der Bundesagentur für Arbeit über eine Kooperation. Sascha Raabe pflichtet Flinners Aufruf bei: „Heutzutage ist eine gute Ausbildung das A und O. Wer ohne Abschluss den Berufseinstieg versucht, hat kaum eine Chance. Daher ist es wichtig, dass allen Jugendlichen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern die gleichen Bildungschancen ermöglicht werden. Das ist der Auftrag an die Politik, für den ich mich bereits mit dem Ganztagsschulprogramm stark gemacht habe und den wir mit Einrichtungen wie der Kinderinitiative weitergehen müssen “, so Raabe.

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