Pressemitteilung:

Hanau, 17. September 2009
17.09.09

SÜDLICHE INNENSTADT BLÜHT AUF

aabe freut sich über positive Entwicklung der Hanauer Südstadt

Die Südliche Innenstadt ist seit 2001 Fördergebiet des Städtebauförderprogramms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“. Hier werden soziale und bauliche Maßnahmen durch Bund, Land und Kommunen finanziert, die den Stadtteilbereich aufwerten und den Bewohnern zu mehr Wohn- und Lebensqualität verhelfen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky machte sich der Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe (SPD), dieser Tage vor Ort ein Bild dieser Entwicklung. In der Südlichen Innenstadt ist viel in Bewegung. Denn Hanau erhält von Bund und Land knapp zwei Millionen Euro zur Weiterentwicklung des Hanauer Stadtteilgebietes. „Hier brummt es förmlich“, freut sich Raabe über die sichtbaren Veränderungen. „Die Entwicklung der Südlichen Innenstadt kann sich sehen lassen.“

Seit 2001 werden die Projekte in der Hanauer Südstadt angeschoben. „Die Südliche Innenstadt gewinnt jeden Tag an Attraktivität hinzu. Auf Grund der guten Fördermittel von Bund und Land konnten wir wichtige Umbaumaßnahmen in Angriff nehmen. Für seine Unterstützung bin ich Sascha Raabe sehr dankbar“, so Oberbürgermeister Kaminsky. Der Ausbau des Bürgerparks zeige beispielswiese, so Kaminsky weiter, dass die Bürgerinnen und Bürger die Erneuerungen gut annehmen. Seit der Umgestaltung des Parks ist viel mehr los „in dieser neuen kleinen Innenstadt-Oase“.
Neben den schon abgeschlossenen Maßnahmen, wie den
Schulhöfen der Pedro-Jung- und Brüder-Grimm-Schule, die nach den Bedürfnissen der Schüler verändert wurden, arbeiten für jedermann sichtbar jetzt die Bagger und Maschinen am Heumarkt und in der Krämerstraße. Diese Baumaßnahme passt sich dabei nahtlos in das gestalterische Umbaukonzept des Stadtteils ein. Doch nicht nur hier wird viel getan. Keine zwei Ecken weiter ist der Bau des neuen Postcarrés in vollem Gang. Durch das entstehende Einkaufszentrum wird die Südliche Innenstadt in vielerlei Hinsicht noch stärker aufgewertet. „Hier entstehen bis zu 300 neue Arbeitsplätze und zahlreiche neue Einkaufsmöglichkeiten bieten ein erstklassiges Shopping-Angebot. Ebenso wird die Südstadt durch die Nordmainische S-Bahn-Trasse sehr gut in Richtung Frankfurt angebunden sein. Eine unglaubliche Aufwertung auch für die nahe Innenstadt“, freut sich Kaminsky. Dass es überhaupt zu dieser umfassenden Veränderung kommt, liegt nicht zuletzt an den Mitteln, die Hanau durch die Sozialen-Stadt-Projekte erhalten hat. „Wären diese Maßnahmen – wie jetzt die Erneuerung der Krämerstraße und des Heumarktes – nicht realisiert worden, hätte es das Bauprojekt Postcarré so nicht gegeben“, fasst Kaminsky zusammen.
Aber nicht nur bauliche Maßnahmen haben zur Verbesserung des Fördergebietes geführt. Der Stadtteilladen Südlicht ist Anlaufstelle für viele Bewohnerinnen und Bewohner. Hier setzt man sich zusammen, entwickelt Ideen oder diskutiert über vorhandene Probleme. „Die Einbindung der Menschen vor Ort ist ungemein wichtig. Ihre Ideen und ihr Engagement sind unentbehrlich, wenn es um die Weiterentwicklung der Südlichen Innenstadt geht“, so Brigitte Makko aus dem Stadtteilladen. Allein im letzten Jahr nahmen über 600 Besucher die Angebote des Quartiersmanagement an. „Die Menschen müssen in die Konzeptgestaltung eingebunden sein. Das gelingt im Stadtteilladen Südlicht hervorragend. Durch die Integration der Bürger kommen tolle Projekte zustande, die niemand auf dem Plan hatte. Ich freue ich, dass die Bundesmittel hier helfen“, so Raabe.

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