Pressemitteilung:

Gelnhausen, 07. Mai 2009
07.05.09

Gelnhausen: „Die Stadt verhält sich sehr konstruktiv"

THORSTEN STOLZ SPRICHT MIT DR. SASCHA RAABE UND STAATSSEKRETÄR KARL DILLER ÜBER DIE HOUSING AREA

Die künftige Nutzung und Entwicklung der Housing Area in Gelnhausen war Gegenstand eines Gesprächs zwischen Bürgermeister Thorsten Stolz, dem heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe und dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Karl Diller. Auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe nutze der Bürgermeister die Gelegenheit, um den Staatssekretär in Berlin über das Nutzungskonzept der Stadt Gelnhausen zu informieren und für eine Unterstützung zu werben.

Das Nutzungskonzept der Stadt Gelnhausen, das bereits durch den Magistrat beschlossen wurde, sieht zunächst vor, dass die Stadt Gelnhausen ein eigenständiges Angebot im Rahmen der aktuell laufenden Ausschreibung abgibt.
Wenn die Stadt Gelnhausen für ihr Angebot den Zuschlag erhält, so soll auf dem Areal der Housing Area eine gemischte Nutzung in Form von Geschosswohnungsbau, Einzelhausbebauung sowie Handel und Nahversorgung entstehen. Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass er voll hinter dem von der Stadt Gelnhausen ausgearbeiteten Konzept steht. „Ich bin in regelmäßigem Austausch mit Thorsten Stolz. Die künftige Nutzung der Housing Area ist für die Stadt Gelnhausen eine der zentralen Fragen der Stadtentwicklung und die von der Stadt Gelnhausen vorgeschlagene gemischte Nutzung ist aus meiner Sicht überzeugend. Wo ich die Stadt Gelnhausen bei der Umsetzung unterstützen kann, werde ich dies wie auch in der Vergangenheit gerne weiterhin tun“, so Dr. Sascha Raabe. Bereits vor zwei Wochen hatte der Bundestagsabgeordnete mit dem BImA-Vorstand Kunze gesprochen, um für eine konstruktive und für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu werben. Der Vorstand der BImA wird sich nun im Rahmen eines runden Tisches der Entwicklung und Vermarktung der Housing Area persönlich annehmen.

Der parlamentarische Staatssekretär Karl Diller begrüßte das Konzept der Stadt Gelnhausen mit dem Ziel eine für die Stadt Gelnhausen und ihre Strukturen verträgliche Lösung herbeizuführen. Er betonte in diesem Zusammenhang aber auch, dass man versuchen müsse, die Interessen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben nach einer wirtschaftlichen Nutzung des Geländes und das Interesse der Stadt Gelnhausen nach einer gesunden Stadtentwicklung zu verbinden. Die aktuell durchgeführte Ausschreibung sei in erster Linie als Markterkundung zu verstehen. „Die Stadt verhält sich aus meiner Sicht sehr konstruktiv. Es ist sehr zu begrüßen, dass sie ein eigenes Angebot und ein eigenes Nutzungskonzept für die Housing Area in Gelnhausen vorlegen wird“, so Staatssekretär Karl Diller. Er wolle sich über den Fortgang der Gespräche zwischen BImA und Stadt auch persönlich auf dem Laufenden halten. Der Staatssekretär weiter: „Das Angebot der Stadt Gelnhausen ist eine gute Grundlage für das weitere Verfahren.“

Wie Bürgermeister Thorsten Stolz berichtete, wird die Stadt Gelnhausen bis zum 15. Mai ihr Angebot bei der BImA einreichen. Bis dahin läuft die Ausschreibungsfrist. Danach steigen Bund und Stadt in die konkreten Verhandlungen ein. Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe zieht ein erstes positives Fazit des Gesprächs in Berlin: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Gespräch. Ich denke, wir sind jetzt ein gutes Stück weiter gekommen, die Nachnutzung der Housing-Area im Sinne der Stadt zu verwirklichen.“

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