Pressemitteilung:

Hanau/Main-Kinzig-Kreis, 26. April 2010
26.04.10

JOBMOTOR KURZARBEI

Raabe im Gespräch mit IHK-Geschäftsführer Hartwig Rohde

Vor kurzem traf sich der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis Dr. Sascha Raabe mit dem Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern Hartwig Rohde. Die aktuelle Situation am Ausbildungsmarkt und am allgemeinen Arbeitsmarkt im Main-Kinzig-Kreis stand im Vordergrund des Gesprächs.

„Der Arbeitsmarkt hier in der Region hat sich trotz der wirtschaftlich schlechteren Lage erstaunlich stabil gehalten“, betont Hartwig Rohde gleich zu Beginn des Gespräches. „Die Kurzarbeit hat hier einen sehr guten Dienst getan und die meisten Arbeitsverhältnisse werden auch nach deren Auslaufen weiter bestehen bleiben.“ Für das laufende Jahr 2010 erwartet der IHK-Chef einen leichten Rückgang der Zahl der Menschen ohne Arbeit im Kreis. Auch Ausbildungsplätze stünden ausreichend zur Verfügung wobei die Zahl der Azubis leicht rückläufig sei.

Der durch die Internationale Wirtschaftskrise auch im Main-Kinzig-Kreis verursachte Auftragsrückgang sei durch die Konjunkturprogramme des Bundes teilweise ausgeglichen worden. Hiervon hätte zwar in erster Linie das Handwerk profitiert, aber auch im Handel sei durchaus ein Sekundäreffekt spürbar. „Wie es nun mit Anschlussaufträgen aussieht, muss man abwarten“, meint Rohde. Der Main-Kinzig-Kreis sei mit einer Exportquote von 59 Prozent deutlich stärker an den weltweiten Export gebunden als der Bundesdurchschnitt. „Genau deshalb ist es wichtig und notwendig über den Tellerrand zu schauen und im Rahmen der Welthandelsorganisation für international geltende faire Handelsbestimmungen zu kämpfen, denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Firmen aus dem Kreis ihre Produkte auf dem Weltmarkt anbieten und verkaufen können“, so Raabe.

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