Pressemitteilung:

Hanau, 03. Mai 2010
03.05.10

UNTERNEHMENSGRÜNDUNG LEICHT GEMACHT!

Raabe im Gespräch mit Horst Hupke, Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums Hanau GmbH

In der vergangenen Woche besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe, das Technologie- und Gründerzentrum im Technologiepark Hanau GmbH. Geschäftsführer Horst Hupke erläuterte dem Abgeordneten Strategie und Philosophie des Zentrums und gab ihm Einblicke in die Arbeit bei der Unterstützung von Unternehmensgründern.

Horst Hupke leitet das Zentrum seit inzwischen acht Jahren und ist stolz auf die kontinuierlich erfolgreiche Arbeit des TGZ. „Im Schnitt sind in unserem Hause zwischen 40 und 50 Gründungsunternehmen untergebracht. Damit sind wir zu 95 bis 100 Prozent ausgebucht bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 5 Jahren. Im Jahr 2009 waren 16 junge Unternehmen so weit das Gründungszentrum zu verlassen, die Starthilfe war also nicht mehr nötig“, erklärt Horst Hupke dem Abgeordneten. Viele der Unternehmen siedelten sich später in der Region an, das sei natürlich sehr erfreulich und trage mit zur wirtschaftlichen Stabilität des Landkreises bei.

Sowohl die Stadt Hanau, als auch der Main-Kinzig-Kreis und heimische Banken seien Gesellschafter des Technologie- und Gründerzenturms. „Das ist eine sehr gute Mischung“, bestätigt Dr. Sascha Raabe der weiß, dass junge Unternehmer gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise oft Schwierigkeiten haben, das nötige Startkapital zu bekommen. „Hier haben wir ein ganz besonderes Highlight im Angebot, das sogenannte Starterpaket für die ersten drei Monate“, berichtet Horst Hupke. Für einen überschaubaren Pauschalbetrag erhielten Gründungsneulinge ein all-inclusive-Paket, das vom Internetanschluss bis hin zur Reinigung alles abdecke. „Der frischgebackene Unternehmer kann sich so voll auf die wesentliche Arbeit konzentrieren“, erläutert Hupke.



Die Stärke des TGZ liege auch in der Netzwerkarbeit. „Neulinge können von den Erfahrungen und Kontakten derjenigen profitieren, die schon länger im Geschäft sind“, so Hupke. Die Firmengründungen lägen zu 60 Prozent im Bereich Technologie und zu 40 Prozent bei höheren Dienstleitungsbetrieben.

„Was Sie hier leisten ist eine gute und sinnvolle Angelegenheit. In der heutigen Zeit braucht es eine Menge Mut, sich in die Selbstständigkeit zu wagen, da tut es gut wenn Neueinsteiger Unterstützer an der Seite haben, von deren Erfahrungen sie profitieren können“, zeigte sich Raabe überzeugt von dem Konzept und konnte sich anschließend auf dem ersten im TGZ stattfindenden „Gründerflirt“ gleich ein Bild davon machen, wie die Theorie in der Praxis funktioniert.

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