Pressemitteilung:

Main-Kinzig-Kreis, 25. Juni 2010
25.06.10

SCHULTERSCHLUSS FÜR SCHULSOZIALARBEIT IM MAIN-KINZIG-KREIS

Raabe: "Kommunen ziehen an einem Strang"

Informationen aus erster Hand in Sachen Schulsozialarbeit bekam der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe vom Kreisjugenddezernenten Dr. André Kavai (SPD). „In Zeiten knapper Kassen fällt es niemandem leicht zusätzlich Geld in die Hand zu nehmen. Dass Kreis und Kommunen hier an einem Strang ziehen ist wichtig und richtig“, stellt Raabe fest.

Der Kreistag habe sich 2008 fraktionsübergreifend für die Einrichtung einer Schulsozialarbeit ausgesprochen. Nach Zustimmung der kommunalen Parlamente erfolge die Finanzierung der rund 900.000 Euro jährlich seit 2009 jeweils zu 50 Prozent durch den Kreis und die Kommunen. „Das Land lässt uns hier völlig im Regen stehen und das obwohl Bildung Ländersache ist“, bemängelt Dr. Kavai. Es sei für Lehrer nicht mehr leistbar gewesen, soziale Schwierigkeiten zu bearbeiten und gleichzeitig ihrem eigentlichen Auftrag, nämlich dem Unterrichten, nachzukommen.

Dr. André Kavai erklärt, dass das Angebot von Schulsozialarbeit im Kreis von 260 auf fast 600 Wochenstunden erhöht wurde. „Dies ermöglicht uns neben einer kreisweiten Ausweitung des Angebotes auch mehr Flexibilität, um den Einsatz der Sozialarbeiter immer wieder der aktuellen Situation vor Ort anpassen zu können, wenn sich Problemschwerpunkte verschieben“.

„Hier hat Jugenddezernent Kavai ein hervorragendes Projekt auf den Weg gebracht“, zeigt sich Raabe beeindruckt. „Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein innerhalb eines sozialen Netzwerkes, der dazu dient jungen Menschen frühzeitig soziale Kompetenz zu vermitteln. Es gilt die Quote derer, die es nicht schaffen einen qualifizierten Schulabschluss zu erlangen, zu minimieren. Die Arbeit läuft in die richtige Richtung, deshalb ist es umso unverständlicher, dass das Land sich hier aus seiner Verantwortung stiehlt“, betont Dr. Sascha Raabe.

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