Pressemitteilung:

Hanau, 21. Dezember 2010
21.12.10

Rund 1200 Einsätze im Jahr

DR. SASCHA RAABE BESUCHT HANAUER FEUERWEHR

Die Hanauer Feuerwehr steht kurz vor ihrem Umzug, weg vom alten Standort am Steinheimer Tor hinein ins Lamboygebiet, wo derzeit ein modernes Gefahrenabwehrzentrum entsteht. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe nahm dies zum Anlass, die Feuerwehr zu besuchen und sich eingehend zu informieren. Begrüßt wurde er vom Leiter der Feuerwehr Hanau, Herrn Erich Geyer, der mit ihm über die Arbeit der Feuerwehr und den Baufortschritt an der neuen Feuerwache sprach.

Mit 65 hauptamtlichen Einsatzkräften, dem Tagdienst und mehreren Hundert Ehrenamtlichen bestreitet die Hanauer Feuerwehr ca. 1200 Einsätze im Jahr, ist jeden Tag rund um die Uhr bereit um auszurücken. Neben ihren klassischen Aufgabengebieten, dem Brandschutz und technischer Hilfe, engagiert sich die Feuerwehr aber auch in der Brandschutzaufklärung, z.B. bei Menschen mit Migrationshintergrund, Schulen, Kindergärten und mehr. In diesem Bereich sei man europaweit vorbildhaft, so Geyer.

Der neue Standort im Lamboygebiet verspreche viele Vorteile. Besonders von den neuen räumlichen Möglichkeiten ist Geyer angetan, denn auch größere Übungen könnten dort besser durchgeführt werden. Sascha Raabe weiß indes aus seiner Zeit als Bürgermeister der Gemeinde Rodenbach: „Eine Feuerwehr gehört als Institution einfach zur Stadt und soll nicht um Ausrüstung betteln müssen. Dort sind Investitionen gut angelegt.“ Und auch die Hanauer Politik stehe voll hinter ihrer Feuerwehr, berichtet Geyer. Sorge bereite ihm eher das geringe Verständnis vieler Arbeitgeber für das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute. Dabei machten sich deren Fähigkeiten und Kenntnisse auch am Arbeitsplatz bezahlt. Nachwuchsprobleme kenne die Feuerwehr glücklicherweise jedoch nicht. Sie betreibe eine starke Jugendarbeit und ist stolz darauf, viele Mitglieder der Jugendfeuerwehr auch zu den Aktiven übernehmen zu können. „Mit der modernen Technik und Teamgeist ist die Jugendfeuerwehr eine spannende Freizeitmöglichkeit für Jugendliche“, lobte Sascha Raabe die Jugendarbeit. Bei einem abschließenden Rundgang durch die alte Feuerwache zeigte der Feuerwehrleiter Sascha Raabe noch Fuhrpark und Ausrüstung. Auch, wenn inzwischen die allseits bekannte Rutschstange nicht mehr in Betrieb sei und stattdessen die Treppen genommen werden müssten, könne die Feuerwehr bei einem Alarm innerhalb von nur 10 Minuten vor Ort sein.

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