Pressemitteilung:

Hanau, 29. März 2011
29.03.11

An einem schon aus Studienzeiten bekannten Ort

DR. SASCHA RAABE BESUCHT DIE NEUE PRÄSIDENTIN DES LANDGERICHTS HANAU

Das Hanauer Landgericht kennt Dr. Sascha Raabe noch aus seiner Studentenzeit, denn während seines Jura-Studiums absolvierte er dort ein vierwöchiges Praktikum. Nun besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Main-Kinzig-Kreis die neue Präsidentin des Hanauer Landgerichts, Susanne Franke. Sie übernahm dort schon im vergangenen Jahr von ihrem Vorgänger Rainer Mößinger die Zuständigkeit für Zivil- und Berufungsprozesse, und ist verantwortlich für die Gerichtsbezirke Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern mit ihren über 300 Beschäftigten.

Vor ihrem Wechsel nach Hanau, war sie am Landgericht Frankfurt Vizepräsidentin und Vorsitzende der Großen Strafkammer. Zudem kümmerte sie sich dort etwa um dessen Modernisierung, was ihr auch in Hanau ein Anliegen ist. "Hier hat sich seit meinem letzten Besuch viel zum Besseren verändert.", lobte denn auch Dr. Sascha Raabe mit Blick auf die Anbindung an das Internet und die heute besseren Recherche- und Nachschlagemöglichkeiten. Allgemein sieht Susanne Franke das Gericht gut aufgestellt, finanziell wie auch personell, was auch sehr wichtig sei. Aus dem folgenden Austausch über die Ausbildung neuer Richter, die Honorarordnung für Rechtsanwälte, sowie Berufungsverfahren konnte Dr. Sascha Raabe auch für seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter Anregungen mitnehmen.

Noch vor Frankes Amtsantritt in Hanau fiel indes die Entscheidung der Schwarz-Gelben Landesregierung, das Hanauer Arbeitsgericht zu schließen. Das kritisiert Dr. Sascha Raabe scharf: "Zwischen Frankfurt und Fulda gibt es dann kein Arbeitsgericht mehr. Das bedeutet vor allem für die Menschen im Main-Kinzig-Kreis ein Erschwernis, wenn sie um ihr Recht kämpfen müssen." Deshalb setze sich die SPD im Kreis für den Erhalt des Arbeitsgerichts in Hanau, und auch für den Erhalt des Amtsgerichts in Schlüchtern ein.

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