Pressemitteilung:

Nidderau, 18. August 2011
18.08.11

RAABE INFORMIERT SICH ÜBER ORTSUMGEHUNG NIDDERAU

Baustellenbesichtigung mit Bürgermeister Schultheiß

Auf seiner Sommertour durch den Wahlkreis informierte sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe (SPD) kürzlich in Nidderau über den Baufortschritt der Umgehungstrasse. Polier Heinrich Lenhardt erläuterte Sascha Raabe und Bürgermeister Gerhard Schultheiß den Stand der Bauarbeiten. Raabes Fazit: „Es ist gut zu sehen, dass was vorangeht, aber es ist gar nicht gut, dass sich das Vorhaben hier so lange hinzieht. Das hätte alles viel schneller gehen können, wenn das Bundesverkehrsministerium sich an frühere Zusagen gehalten hätte.“
Die Ortsumgehung Nidderau ist ein Projekt des seinerzeit von der Großen Koalition aufgelegten Konjunkturprogramms. Damals hatte sich Sascha Raabe in Berlin dafür eingesetzt, das die Ortsumgehung als eines von fünf Neubauvorhaben in die Finanzierung aus dem Konjunkturprogramm eingeplant wurde. Mit Schreiben vom Dezember 2008 hatte ihm der damalige SPD-Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium mitgeteilt, dass die Gelder für einen Baubeginn ab 2009 bereit stünden. Als im September 2009 der offizielle Spatenstich stattfand, sah alles nach einer zügigen Realisierung aus. Zuletzt aber hieß es aus dem Verkehrsministerium nur, dass einige Projekte aus dem Konjunkturprogramm „zeitlich gestreckt werden müssen“, was zwar „bedauerlich aber unvermeidlich“ sei. So haben zwar mittlerweile die Fundamente und einige Pfeiler von Brückenbauwerken Gestalt angenommen. Geplanter Baubeginn für den Streckenbau ist aber erst 2013, die Gesamtfertigstellung der Maßnahme ist laut Bundesverkehrsministerium für 2015 vorgesehen. Und das obwohl selbst das Verkehrsministerium zugibt, dass „bei dieser Ortsumgehung unter optimalen Bedingungen eine Fertigstellung Ende 2013 möglich gewesen“ wäre, wie Raabe vom zuständigen neuen Staatssekretär mitgeteilt wurde.
„Es ist verdammt ärgerlich, dass der Verkehrsminister offenbar andere Prioritäten hat, als sein Vorgänger und sich nicht an die Finanzierungszusagen aus der Zeit der Großen Koalition hält. So zieht sich das hier wie Kaugummi – und die Bürgerinnen und Bürger sind die Leidtragenden.“ Das ist hörbar der Fall, denn bis die Ortsumgehung fertig ist, müssen die Nidderauer noch die bis zu 20.000 Autos aushalten, die täglich die alte Strecke frequentieren.
Bürgermeister Schultheiß muss solange die Anfragen der verärgerten Bürger entgegennehmen: „Es ist den Bürgern schwer verständlich zu machen, dass die fertigen Brücken noch vier Jahre in der Gegend rumstehen werden, bevor der Anschluss kommt.“

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