Pressemitteilung:

Gründau, 29. September 2011
29.09.11

"KLEINER ANTON" – GANZ GROSS

Raabe für Erhalt der Mehrgenerationenhäuser

Lebhaft ging es zu beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe (SPD) im Mehrgenerationenhaus „kleiner Anton“ in Gründau-Rothenbergen. Raabe war denn auch sichtlich begeistert: „Vom Kleinkind bis zu den Senioren: hier zeigte sich, wie gut das Konzept der Mehrgenerationenhäuser bei der Bevölkerung angenommen wird. Angebote wie diese haben Zukunft und müssen dringend weiterhin gefördert werden.“
Mit vielfältigen Möglichkeiten, angefangen bei der Kleinkindbetreuung, über Mittagessen für Senioren und Schulkinder bis hin zur Hausaufgabenbetreuung, Spiel-, Bewegungs- und Informationsangeboten für die ganze Familie bietet das Haus mit den zahlreichen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Betreuern qualifizierte Angebote.
Hervorgegangen aus einer Hort-Initiative entstand der Eltern-Kind-Verein Gründau e.V., der das Programm verantwortet. Das Angebot der Gemeinde Gründau ganz in der Nähe der Schule ein modernes Haus zu beziehen und zu bewirtschaften, schuf die räumliche Basis für das Mehrgenerationenhaus „Kleiner Anton“. Dr. Sascha Raabe überzeugte sich bei seinem Besuch, dass die Fördermittel des Bundes für dieses Aktionsprogramm hier sehr gut verwendet wurden. „Es ist schön zu sehen, wie sinnvoll die Mittel eingesetzt wurden und mit wie viel Engagement die Menschen hier mitarbeiten, aber auch wie gut die Angebote angenommen werden“, so Dr. Raabe im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Kathrein Reichenbach. Die weitere Finanzierung des Projektes, das sich über Fördermittel des Bundes, Zuschüsse der Kommune und Elternbeiträge finanziert, ist allerdings im Augenblick noch in der Schwebe, wie Raabe von den Verantwortlichen erfuhr. „Die fünfjährige Förderung des Bundes läuft jetzt aus, und wir haben uns für das staatliche Folgeprogramm beworben“, teilte Sabine Zoller dem Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe mit. Ob die Anschlussfinanzierung genehmigt wird, ist bislang offen. „Leider hat die Bundesregierung die Fördermittel für Mehrgenerationenhäuser gekürzt“, so Dr. Raabe besorgt, „und einen Bestandsschutz für bestehende Häuser gibt es nicht. Das kann so nicht sein! Die Mehrgenerationenhäuser haben ein gutes Konzept und leisten einen hohen sozialen Beitrag für unsere Gesellschaft - mit großem persönlichen Engagement der Mitarbeiter wird etwa hier in Gründau eine hervorragende Arbeit geleistet. Wir werden uns auch weiterhin für den Erhalt der Mehrgenerationenhäuser einsetzen, weil sie für viele junge Berufstätige einen wichtigen Baustein für die bessere Vereinbarkeit von Familien und Beruf darstellen.“

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