Pressemitteilung:

Berlin/Main-Kinzig-Kreis, 04. Oktober 2011
04.10.11

RAABE:"DER EINSATZ DER THW-FREIWILLIGEN VERDIENT UNSEREN HÖCHSTEN RESPEKT."

SPD-Abgeordneter trifft sich mit Ortsbeauftragten des THW

Der SPD-Bundestagsabgeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Dr. Sascha Raabe, traf sich am Dienstag in Berlin mit Alexander Schapeit, dem Ortsbeauftragten des THW Erlensee. Im Rahmen der Veranstaltung „MdB und THW – Helfen rund um die Uhr“, die am Reichstagsgebäude stattfand, informierte sich Raabe über die Arbeit des Technischen Hilfswerks und über die Konsequenzen der Abschaffung des Zivildienstes.
Das Technische Hilfswerk ist mit 668 Ortsverbänden zuständig für den Katastrophenschutz in Deutschland und zusätzlich auch ein wichtiger Teil des internationalen Hilfeleistungssystems. Insgesamt wird das THW von 80.000 Freiwilligen unterstützt – nur 1% der Mitarbeiter sind hauptamtlich Beschäftigte. Der Ortsverband in Erlensee ist neben Gelnhausen, Bad Orb, Wächtersbach und Steinau einer von fünf Standorten im Main-Kinzig-Kreis. Im OV Erlensee arbeiten 70 Mitarbeiter, alle davon auf ehrenamtlicher Basis. Bereits 2005 hatte Sascha Raabe schon mal am Erlensee mit dem THW getroffen.
Alexander Scharpeit erklärte, dass die Aufgaben des OV Erlensee sich alle mit der Gefahrenabwehr im Raum Hanau beschäftigten. Aber auch Einsätze im Ausland kommen immer wieder vor. Sowohl beim Erdbeben in Haiti als auch in Japan, waren Helfer vom OV Erlensee vor Ort. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit ist Sascha Raabe im Frühjahr diesen Jahres selber schon in Haiti gewesen, und war daher besonders interessiert sich über die Erfahrungen des THW vor Ort auszutauschen.
Raabe zeigte sich begeistert vom Engangement der Freiwilligen: „Die Helfer des THW setzen sich, teilweise auch unter Gefährdung ihrer eigenen Sicherheit, für den Schutz anderer Menschen ein. Ihre Arbeit verdient einen hohen Respekt.“
Raabe war außerdem daran interessiert zu erfahren, wie sich die Abschaffung des Zivildienstes auf das THW ausgewirkt hat. „Wir müssen jetzt mehr Werbung machen, um weiterhin genügend Jugendliche anzusprechen, sich auch ohne die Verpflichtung des Zivildiensts für uns zu engagieren. Ob es auf lange Sicht dazu führen wird, dass wir zu wenig Helfer haben, können wir erst in einigen Jahren abschätzen.“

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