Pressemitteilung:

08. August 2013

In Wirklichkeit dicke Bretter gebohrt

Bundestagsabgeordneter Dr. Raabe besucht Schreinerei Kleinert
Dicke Bretter bohren: Werkstattleiter Josef Richter zeigt dem Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe wie’s geht.
+Dicke Bretter bohren: Werkstattleiter Josef Richter zeigt dem Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe wie’s geht.

Sägen, schleifen, Nuten fräsen: Auch an der Kreis-säge und der Bandschleifmaschine machte Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe beim Besuch der Schreinerei Kleinert eine gute Fi-gur. Und statt sinnbildlich im politischen Alltag durfte der SPD-Politiker mit großem Spaß einmal in Wirklichkeit dicke Bretter bohren – allerdings penibel kontrolliert von Werkstattleiter Josef Richter. „Es ist schön zu sehen, dass ein Berufspolitiker auch mit seinen Händen ordentliche Arbeit abliefern kann“, lobte Firmeninhaber Wolfgang Kleinert seinen Praktikanten auf Zeit.

Dass die 1993 gegründete Firma zudem auf das Verarbeiten von Tropen-holz verzichtet und stattdessen auf wachsgetränkte Eiche aus heimischen Wäldern setzt, freute den Experten für Entwicklungshilfe zusätzlich. „Die Schreinerei Kleinert ist ein vorbildlicher Betrieb, der ausbildet und gute Arbeitsplätze bietet. Man merkt sofort, dass die Arbeit hier allen Spaß macht und das Betriebsklima hervorragend ist", befand Raabe. Der „Fachbetrieb für formschöne Einrichtungen“ bietet individuelle Möbel, Einbauschränke, Gleittüren und Trennwände, spezielle Schlafsysteme, Schatullen, Türen und Parkett. Auch die ganzheitliche Planung von Räumen mittels Computersimulation, Wohnraumberatung, Innenausbau und Reparaturen gehören zum Leistungsspektrum des kleinen, aber feinen Handwerksbetriebs. Das Planungsbüro nebst einer kleinen Ausstellung ist in Oberrodenbach ansässig. Die handwerkliche Umsetzung erfolgt in den Räumen der Glaserei Jacob in der Brüningstraße am Ortsrand von Hanau-Wolfgang, wo sich die Schreinerei seit 2002 eingemietet hat.
Auch das Werbekonzept der Schreinerei Kleinert ist ungewöhnlich. An Ausschreibungen nimmt die Firma nicht teil. Seit vier Jahren setzt Wolfgang Kleinert komplett auf Internetwerbung. Der Privatkundenanteil liege bei annähernd 100 Prozent, 80 Prozent der Anfragen erfolgen über das „weltweite Netz“, berichtet der 49-Jährige. „Die Schreinerei Kleinert beweist: Mit einem geschickten Konzept und handwerklichem Geschick kann man sich auch gegen starke Konkurrenz auf dem Markt behaupten.“



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