Pressemitteilung:

23. August 2013

Von „weichen Faktoren“ nachhaltig beeindruckt

Einigkeit zwischen „Edelmetallern“ und Politik: Dr. Sascha Raabe besucht Umicore
Zwei Hände voller Silber:  Ralf Drieselmann, Dr. Sascha Raabe, Umicore-Vorstand Dr. Jörg Beuers, Dr. Roland Gerner und Wilfried Held (von links) beim Rundgang durch das Umicore-Werk in Hanau-Wolfgang.
+Zwei Hände voller Silber: Ralf Drieselmann, Dr. Sascha Raabe, Umicore-Vorstand Dr. Jörg Beuers, Dr. Roland Gerner und Wilfried Held (von links) beim Rundgang durch das Umicore-Werk in Hanau-Wolfgang.

Platin und andere Edelmetalle als harter Werkstoff überall, aber es waren die „weichen Faktoren“, die den Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe bei einem Besuch der Umicore nachhaltig beeindruckten: die Verleihung des „Corporate Knight“ als „weltweit nachhaltigstes Unternehmen“, die Auszeichnung „Top-Arbeitgeber 2012“ in Deutschland, die Zertifizierung der Hertie-Stiftung als „besonders familienfreundliches Unternehmen“ nicht nur dank Arbeitszeitkonten für die Mitarbeiter und einer von morgens 7 bis abends um 7 Uhr geöffneten Betriebs-Kita. „Es ist eine tolle Sache, wenn in meinem Wahlkreis ein solch vorbildliches Unternehmen agiert“, lobte der SPD-Politiker.

Dass das Büro des Vorstandsvorsitzenden Dr. Jörg Beuers nicht größer als das anderer Mitarbeiter ist und die täglichen Besprechungen stehend als „Stand-in-Konferenzen“ im weitläufigen Flur stattfinden, erachtete der ehemalige Bürgermeister von Rodenbach als ebenso vorbildlich. „Wir arbeiten stetig an der Effizienz und wollen dabei unsere Mitarbeiter mit einbeziehen“, erklärte Beuers – mit dem schönen Nebeneffekt, dass es bei Umicore im Industriepark Hanau-Wolfgang seit über einem Jahr keinen Arbeitsunfall mehr gegeben hat.

In Hanau-Wolfgang ist der belgische Materialtechnologiekonzern mit rund 1050 Mitarbeitern in sechs Geschäftsbereichen aktiv, darunter Katalysatortechnik, Batterierecycling sowie Verfeinerung und Handel mit Hochleistungswerkstoffen. Feinmetalle durch Know-how zu innovativen Materialtechnologien veredeln und später wieder recyceln, erläuterte Beuers den Kreislauf. „Es ist beeindruckend, dass ein Großteil des Wachstums von Umicore mit sauberer Technologie erwirtschaftet wird“, lobte Raabe das Unternehmen, das zudem zu einem der Toparbeitgeber der Stadt avanciert ist. In Hanau hat die ehemalige Degussa-Tochter seit dem Umzug in den Industriepark Wolfgang rund 150 neue Jobs geschaffen.
Im Gespräch mit dem in der SPD-Bundestagsfraktion auch für den Welthandel zuständigen Abgeordneten schnitten Umicore-Vorstand Dr. Jörg Beuers, Dr. Roland Gerner (stellvertretender Vorsitzender der Fachvereinigung Edelmetalle), Wilfried Held (Geschäftsführer Fachvereinigung Edelmetalle) und Ralf Drieselmann (Umicore-Geschäftsbereichsleiter Precious Metals Management) auch politische Fragen an. "Es ist wichtig, dass bei der Förderung von Rohstoffen in Entwicklungsländern verbindlich soziale und ökologische Standards eingehalten werden müssen. Gleichzeitig müssen die Förderung und der Handel mit sogenannten Konflikmineralien wirksam durch strenge Herkunftsnachweise unterbunden werden. Bei der Zertifizierung sollte es einheitliche Standards in Europa und den USA geben, damit Firmen wie Umicore nicht doppelte Bürokratielasten zu tragen haben“, fasste Raabe die Diskussion zusammen.

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