Meldung:

18. August 2013

„Viel mehr als ein Ehrenamt“

Sascha Raabe lobt Brandschützer beim Tag der offenen Tür in Langenselbold
+Stippvisite in der Leitzentrale: Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe, Langenselbolds SPD-Bürgermeisterkandidat Bernd Kaltschnee und Stadtbrandinspektor Markus Mohn (stehend von links).

Langenselbold. 110 Jahre Freiwillige Feuerwehr Langenselbold, 35 Jahre Jugendfeuerwehr – den Tag der offenen Tür nutzte Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe gemeinsam mit dem Selbolder SPD-Bürgermeisterkandidaten Bernd Kaltschnee, um eine Lanze für das ehrenamtliche Engagement der Floriansjünger zu brechen. „Die Feuerwehr ist zwar ein Verein, aber bei den Mitgliedern der Einsatzabteilung kann man keineswegs mehr von einem Ehrenamt sprechen, sondern eher von einer unbezahlten Nebentätigkeit. Wenn der Einsatz ruft, ist das nun mal eine Pflichtveranstaltung. Die Familie muss zurückstehen, und für andere Hobbys bleibt kaum noch Zeit“, zollte Raabe, der in seiner Zeit als Bürgermeister von Rodenbach selbst „Chef“ der Feuerwehr gewesen ist, den Brandschützern Respekt.

Langenselbolds Stadtbrandinspektor Markus Mohn konnte die Aussagen Raabes mit Zahlen unterlegen. Anno 2012 waren die Selbolder Brandschützer bei über 200 Alarmierungen mehr als jeden zweiten Tag im Einsatz. Mit Schulungen und Übungen addierte sich die Einsatzzeit der 92 Feuerwehrfrauen und -männer der ehemaligen Hessentagsstadt auf 12.300 Stunden zum Schutz der Bürger. „Allein für den Einsatz auf unserem großen Drehleiterfahrzeug ist vorab eine Ausbildungszeit von 75 Stunden notwendig“, nannte Mohn ein Beispiel.

8,6 Millionen Euro hat die anno 2009 eingeweihte Feuerwache mit angeschlossener Rettungszentrale des DRK gekostet; 13 Einsatzfahrzeuge stehen zur Verfügung, erklärte Stadtbrandinspektor Mohn seinen Gästen Raabe und Kaltschnee bei einem Rundgang.



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