Pressemitteilung:

13. September 2013

Rückkehr voller Selbstbewusstsein

Sebastian Geiger verbrachte auf Vermittlung von „Pate“ Raabe ein Jahr in den USA

Hanau/Schöneck. Er ging als schüchterner Jugendlicher, er kehrte zurück als selbstbewusster, kontaktfreudiger junger Mann: „Früher war ich sehr zurückhaltend. Jetzt rede ich wie ein Buch“, sagt Sebastian Geiger. Den Wandel ermöglichte das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages. Der Schüler der Hohen Landesschule Hanau verbrachte ein Jahr im 1000-Einwohner-Dorf Hiram bei Cleveland. Sein „Pate“, der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe aus Rodenbach, stellte erfreut die „Verwandlung“ des Sebastian G. fest und lobte den 17-Jährigen aus Kilianstädten als „guten Repräsentanten Deutschlands in den USA“.
Sebastian Geiger hatte im US-Bundesstaat Ohio nicht nur viele Kontakte geknüpft, son-dern als Spieler im Fußball- und Tennisteam seiner High School sich zudem als „Musterexport“ erwiesen. Zeichen der Anerkennung: Von seinen Mitschülern wurde er beim „Home Coming“, einem der drei großen Schulfeste, zum Jahrgangssprecher gewählt. In Kilianstädten lebt das Einzelkind in einer Wohnung. In den USA erlebte er andere Dimensionen: Ein zweiter Austauschschüler, ein Mexikaner, avancierte zum Bruder auf Zeit. Sein Gastvater verfügte über ein, so Geiger, „riesiges Haus“, Partykeller mit Tischtennisplatte und Billardtisch inklusive.
Geiger kam viel herum: Florida mit Miami und Key West, Washington D.C., die Niagarafälle und New York. Mit einer Jugendgruppe half er den Opfern des Hurrikans Sandy in Atlantic City. „Es gibt so viel zu erzählen, aber nichts das schlecht war“, fasst Geiger sein Jahr in den USA zusammen. „Es ist schön zu sehen, wie begeistert Sebastian ist. Und es war vernünftig, alles an Eindrücken, Erfahrungen und kulturellen Dingen mitzunehmen“, sagt Raabe.
Nun konzentriert sich der Kilianstädter auf sein Abitur mit den Leistungskursen Eng-lisch und Politikwissenschaften an der Hohen Landesschule. Nach dem Studium (Geiger: „Vielleicht internationales Businessmanagement“) plant er die Rückkehr in die USA. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, später in den USA zu leben und zu arbeiten.“


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