Pressemitteilung:

17. September 2013

Von Unsitten und einem sorgenfreien Leben im Alter: Raabe bei der AWO Bruchköbel

Bruchköbel. Harte Fakten zu aktuellen Themen und Einblicke in den Alltag eines Berufspolitikers offenbarte Dr. Sascha Raabe beim Stammtisch der AWO Bruchköbel. In der „Gut Stubb“ des Bürgerhauses Bruchköbel nannte der SPD-Bundestagsabgeordnete als einen Leitsatz seines Handelns, dass die „Politik dafür Sorge tragen muss, dass alle im Alter ohne Sorgen leben können“.
Nur mit einem guten Lohn könne man sich etwas für das Alter bei Seite legen. Der Mindestlohn von 8,50 Euro sei dafür der Einstieg. Und die von der SPD angestrebte Solidarrente von 850 Euro könne man durch einen besseren Kampf gegen legalen und illegalen Steuerbetrug locker finanzieren. Rund 160 Milliarden Euro gingen dem Staat pro Jahr verloren, sagte Raabe, der einem der 25 AWO-Gäste zustimmte, dass „die Rentner die sind, die Deutschland zu dem gemacht haben, was es heute ist“.
„Der Deutsche Bundestag ist ein Arbeitsparlament und kein Debattierparlament wie in England“, entgegnete Raabe auf die Frage der AWO-Mitglieder, warum immer so viele Sitze im Reichstagsgebäude leer blieben. Dennoch sei es ein wenig ein „un-glückliches System“, so der 45-Jährige, weil es „den Bürgern suggeriert, dass nichts passiert“. Der Löwenanteil der Arbeit geschehe fernab der Fernsehkameras in Arbeitsgemeinschaften und Ausschüssen. Dort würden Argumente ausgetauscht, manchmal hitzig diskutiert.
Und die Bürger wünschen sich einen Abgeordneten zum Anfassen. Allein 150 Schulklassen und Gruppen besuchen das AWO-Mitglied Raabe pro Jahr in Berlin, für die er sich gerne Zeit nimmt. Die neuen Medien hätten zu einem gravierenden Plus an Anfragen und Kritiken geführt. „Und wenn man nicht schnell antwortet, ist der Fragesteller sauer“, so Raabe, der sich abschließend bei den AWO- Mitgliedern für ihr Engagement für ihre Mitmenschen bedankte.



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