Pressemitteilung:

17. April 2014

"1000-Mal schöner als früher“

Bundestagsabgeordneter Raabe besucht Senioren-Dependance Neuberg – Eröffnung im Juni
+„1000-Mal schöner als früher“: Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe (Mitte) und Bürgermeisterin Iris Schröder (3. von rechts) lassen sich von Architekten und Verantwortlichen die Senioren-Dependance Haus Neuberg zeigen. Foto: Axel Häsler

Neuberg. Während in Ronneburg, Hammersbach und Limeshain noch geplant oder am Rohbau gewerkelt wird, schreitet das Haus Neuberg mit zügigen Schritten der Vollendung entgegen. Am 26. Juni eröffnet mit der zwischen den Ortsteilen Rüdigheim und Ravolzhausen gelegenen Dependance das erste von vier gemeinsam von den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises betriebenen Seniorenwohnheimen im Ronneburger Hügelland. Sichtlich beeindruckt zeigte sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe bei einem gemeinsamen Besuch mit Neubergs Bürgermeister Iris Schröder von Konzept und Gestaltung der Einrichtung. „Das Haus ist angenehm, schön, elegant und modern designt. Wenn man bedenkt, wie früher Altenzentren gestaltet wurden, ist das hier 1000-mal schöner“, stellte der SPD-Politiker fest.
Das rund vier Millionen Euro teure Objekt bietet 36 Appartements mit eigenem Duschbad. Die künftigen Bewohner bilden drei Hausgemeinschaften à zwölf Personen. Das Besondere ist der zentrale Wohn- und Speiseraum mit eigener Küche jeder Wohngemeinschaft, wo gemeinsam gekocht, gegessen und gespielt werden soll. „Wir orientieren uns an der Eigenständigkeit und an den Gewohnheiten unserer Bewohner. Das Konzept ist nicht auf die Pflege fokussiert, sondern auf die Gestaltung des Alltags“, erklärte Geschäftsführer Dieter Bien. Die vier Einrichtungen in den vier Nachbarkommunen teilen sich auf Dauer Personal und Verwaltung, weil sie alleine zu klein für einen wirtschaftlichen Betrieb wären. In Neuberg gibt es neben den drei Hausgemeinschaften vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und einen Bereich für „mobile Menschen mit Demenz“.
„Am Anfang haben uns alle ausgelacht. Das würde nie funktionieren, hieß es. Jetzt liegen uns schön vor der Eröffnung zahlreiche Bewerbungen vor“, berichtete Iris Schröder. Neubergs Bürgermeisterin bezeichnete es als wichtig, als kleine Kommune überhaupt ein Angebot für Senioren vor Ort zu haben. „Es ist ein Riesenplus für ältere Menschen, wenn sie in ihrem Heimatort bleiben können, wo die Angehörigen in der Nähe sind und sie die Strukturen kennen“, ergänzte Raabe.
Die Dependance Haus Neuberg versteht sich nicht nur als Seniorenwohnheim, sondern zudem als offene, generationsübergreifende Begegnungsstätte. Dafür dient ein großer Saal mit Terrasse. Schon zahlreiche Vereine hätten sich erkundigt, ob sie den Raum für Veranstaltungen und Proben nutzen könnten, berichtete Bürgermeisterin Schröder.
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