Pressemitteilung:

08. Mai 2014

Dr. Raabe und Schejna setzen sich für barrierefreien Bahnhof Rodenbach ein

+Dr. Sascha Raabe mit Bürgermeister Schejna auf dem Rodenbacher Bahnhof

Rodenbach. Eine Buslinie zum Bahnhof, kostenlose Parkplätze, 37 allesamt vermietete Fahrradboxen und ein Bücherschrank der Gemeindebücherei für die Wartezeit – Rodenbach gibt sich alle Mühe, den Pendlern die Anbindung an die Regionalbahn so angenehm wie möglich zu machen. „Was eine Gemeinde tun kann, hat Rodenbach gemacht“, stellte der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Klaus Schejna am Bahnhof Niederrodenbach fest. „Das größte Problem bleibt die Barrierefreiheit, aber da sind uns die Hände gebunden“, sagte Schejna. Der Zugang zum Mittelbahnsteig, an dem die Regionalbahnen halten, ist nur über eine steile Treppe möglich.
Die barrierefreie Erschließung des Bahnhofes fällt in die Zuständigkeit der Deutschen Bahn AG. „Sicher ist nur, dass die Bürger sich leider in Geduld üben müssen“, erklärte Raabe. Auf ein harsches Schreiben des Abgeordneten, in dem dieser den schlechten Zustand vieler Bahnhöfe im Main-Kinzig-Kreis bemängelte, antwortete DB-Vorstandvorsitzender Dr. Rüdiger Grube, dass in Hessen schon 262 der 430 „aktiven“ Bahnhöfe barrierefrei seien und jährlich 61 Millionen Euro in die Modernisierung fließe. Bahnhofsmodernisierungen entlang der Strecke Hanau - Gelnhausen hängen aber vom vierspurigen Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen ab, der derzeit „vertieft beplant“ werde.
Die Gemeinde Rodenbach hat bereits Vorarbeiten geleistet und eine Machbarkeitsstudie erstellt, welche die Möglichkeit einer Kofferrutsche auf dem Treppenabgang bis zur Errichtung eines Aufzuges prüft. Ergebnis der Studie war leider, dass sich bei den jetzigen Verhältnissen keine Erleichterungen realisieren lassen. „Die Planung einer Verbesserung ist Sache der Bahn. Wir werden deshalb weiterhin über unseren Bundestagsabgeordneten auf unser Anliegen aufmerksam machen“, erklärte Schejna.

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