Pressemitteilung:

21. Oktober 2014

"Mieten unterhalb von zehn Euro pro Quadratmeter sind möglich“

Wohnungsbau und Energiesparen sind die Toppthemen für Verbandsdirektor Stüve und Bundestagsabgeordnetem Raabe beim Regionalverband
+Riederwaldtunnel und zusätzliche Bahnlinien als Voraussetzung für das Wachstum der Region: Verbandsdirektor Ludger Stüve (rechts) und Bundestagabgeordneter Sascha Raabe auf dem Dach der Geschäftsstelle des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain vor der Kuli

Der Bau des Riederwaldtunnels und der nordmainischen S-Bahn sowie der Ausbau der Bahnstrecke Hanau-Fulda, diese drei Projekte haben für den SPD-Bundestagsabgeordneten Sascha Raabe und dem Direktor des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Ludger Stüve (SPD) „eine extrem wichtige Bedeutung“. Dies wurde jetzt deutlich bei einem Besuch des Abgeordneten in der Geschäftsstelle des Verbandes in Frankfurt. Stüve betonte in dem Gespräch darüber hinaus, dass für ihn ein regionales Energiekonzept und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraums die beiden großen Zukunftsthemen seien.

Eine Voraussetzung für die Ansiedlung „hochmotivierter Menschen“, so der Verbandschef, ist adäquater Wohnraum: Bei 15.000 Neubürgern für die Stadt Frankfurt pro Jahr und nur 3.000 Neubauwohnungen herrsche jedoch eine eklatante Kluft. Die Lösung: Das Umland müsse mit einbezogen werden. Rund 500 Hektar an Flächen stünden für Investoren bereit. Der Regionalverband hat die Suche zudem über das Verbandsgebiet nach Mainz und Wiesbaden ausgedehnt. „Bei vernünftigen Grundstückspreisen von 200 bis 400 Euro rechnet sich für Investoren auch der Geschosswohnungsbau, wodurch Mieten unterhalb von zehn Euro pro Quadratmeter möglich sind“, sagte Stüve. Erste Beispiele seien die Vorhaben der Frankfurter Baugesellschaft AGB auf dem ehemaligen MAN-Roland-Gelände und der Hafeninsel in Offenbach sowie den US-Kasernen in Friedberg.
Wie entwickelt sich der Energieverbrauch? Wo kann gespart werden? Das sind die zentralen Fragen eines regionalen Energiekonzeptes. „Wir denken an Windräder, vielleicht noch an Biomasse, aber viel zu wenig an Einsparungen. Moderne Heizungen sowie gut gedämmte Fenster und Dächer genügen, um einen ganz großen Schritt zu machen“, machte Stüve in dem Dialog mit Raabe deutlich.

Aktuell arbeitet der Verband auch an einem Projekt „Willkommenskultur“. „Wir sind ein Zuwanderungsgebiet und wollen, dass die Menschen nicht nur zwei, drei Jahre, sondern dauerhaft bei uns bleiben“, erklärte Stüve. Das Welcome-Center werde als Anlaufstelle für Fachkräfte konzipiert, das Hilfestellung bei der Suche nach internationalen Schulen, Kinderbetreuung und Wohnraum sowie Behördengängen gibt. "Wir sind eine weltoffene Region, da ist ein Welcome-Center, eine sehr gute Idee," lobte der Bundestagsabgeordnete, "Es ist gut zu sehen, dass sich der Regionalverband wichtigen Zukunftsfragen wie Fachkräftemangel, Klimaschutz, Verkehrsinfrastruktur und bezahlbarem Wohnraum stellt."




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