Pressemitteilung:

29. Oktober 2014

Hanau will „Jugend stärken“

Raabe begrüßt Entscheidung zu Jugendförderprogramm

"Jugend stärken im Quartier“ – so heißt das neue Modellprogramm zur Jugendförderung, das im Sommer gemeinsam von Bundesfamilien- und Bundesumweltministerium ins Leben gerufen worden ist. Seit Juli konnten Kommunen aus ganz Deutschland ihr Interesse an einer Teilnahme bekunden. Für Hanau kam jetzt die gute Nachricht, dass die Stadt alle Voraussetzung erfüllt und in das Antragsverfahren aufgenommen ist. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe begrüßt die Entscheidung und sieht in dem Programm die Chance, die Jugendsozialarbeit in der Stadt um weitere Angebote zu erweitern. Raabe: „Die Bundesregierung macht ihr Versprechen wahr, die Bildungs- und Jugendarbeit zu stärken.“

Das Programm „Jugend stärken im Quartier“ unterstützt Projekte für Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren. Es soll den Übergang von der Schule in den Beruf durch aufsuchende Jugendsozialarbeit und einfach zugängliche Beratung erleichtern. In Projekten werden Team- und Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstorganisation gestärkt und gleichzeitig das Wohnumfeld und das nachbarschaftliche Miteinander verbessert. Die Projektförderung soll bereits Anfang 2015 anlaufen.
„Das Programm ist beispielhaft für die Zusammenarbeit verschiedener Ministerien im Rahmen unserer ‚Strategie Soziale Stadt‘, die wir im Koalitionsvertrag verankert haben“, so Raabe. Die beiden Bundesministerien für Umwelt und Bau und für Familie, Senioren, Frauen und Jugend arbeiten bei der Förderung zusammen. Das Programm richtet sich besonders an Stadtquartiere, die bereits im Rahmen des Bundesprogramms „Soziale Stadt“ gefördert werden.
Raabe weist zudem auf die Aufstockung der Bundesmittel für das „Soziale Stadt“-Programm schon im Haushalt 2014 von 40 auf 150 Millionen Euro hin: „Die Erhöhung der Mittel für ‚Soziale Stadt‘ war eine wichtige sozialdemokratische Forderung in den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU, die wir umgehend um-gesetzt haben.“

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