Pressemitteilung:

13. März 2015

Abgeordnete appellieren an VAC

„Unsere Solidarität gilt der Belegschaft“

Mit einem eindringlichen Appell gegen den geplanten Stellenabbau am Standort Hanau haben sich die Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe und Bettina Müller sowie die Landtagsabgeordneten Christoph Degen und Heinz Lotz (alle SPD) an die Geschäftsführung der Vacuumschmelze (VAC) gewandt. In dem gemeinsamen Schreiben fordern sie, die Pläne, wonach in den kommenden Jahren ca. 340 Stellen in Hanau wegfallen sollen, zu überdenken und die Arbeitsplätze zu erhalten. 

Die VAC hatte die Abgeordneten unlängst über ihre Entscheidung informiert. Die wollen das nicht einfach hinnehmen und erklären in ihrem Brief: „Unsere Solidarität gilt der Belegschaft, die in den letzten Jahren bereits einiges auf sich nehmen musste.“ Insbesondere vor dem Hintergrund der besonderen Geschichte der VAC in Hanau, in der es in der jüngeren Vergangenheit durch Eigentümerwechsel immer wieder zu großen Verunsicherungen und Belastungen für die Belegschaft gekommen ist, halten die vier sozialdemokratischen Abgeordneten aus der Region die aktuellen Pläne der Geschäftsführung für eine unzumutbare Härte gegenüber den Mitarbeitern.

„Was uns besonders ärgert ist die Tatsache, dass hier mit der VAC ein eigentlich gesundes Unternehmen von Investoren so lange hin und her geschoben wurde, sich jeder neue Eigentümer auf Kosten der Arbeitnehmer bedient hat, bis nun aus vermeintlichen Wettbewerbsgründen Neustrukturierungen wieder einmal auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen werden sollen“, erklärt der Hanauer Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe. Am Ende, so Raabe, seien es immer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die die Zeche zahlen sollten. Das sei nicht akzeptabel.


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