Pressemitteilung:

16. Juni 2015

Raabe unterstützt Internationalen Bund Hanau

„Hilfe für Flüchtlinge muss gerade jetzt weitergehen“
+Raabe überzeugte sich schon mehrmals von der guten Arbeit des IB, hier bei einem Besuch vor Ort im letzten September

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Sascha Raabe unterstützt die Bemühungen des Internationalen Bundes (IB) Hanau um eine Fortsetzung des Programms „Bleib in Hessen“. Das hessenweite Programm, das seit 2011 mit Geldern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert wird, zielt darauf ab, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ihnen Sprachkurse zu vermitteln oder sie in Alltagsfragen wie etwa der Wohnungssuche zu beraten. Nun droht das Aus, denn das Ministerium hat angekündigt, die finanzielle Förderung zum 30. Juni einzustellen. Einen wichtigen Fürsprecher für eine Fortsetzung des Programms hat der IB Hanau nun in Sascha Raabe gefunden, der sich bereits mit der Bitte um eine Verlängerung der Förderung an die zuständige Bundesministerin Andrea Nahles gewandt hat. Raabe: „Ich kenne die hervorragende Arbeit des IB hier in Hanau gut. Da war es für mich natürlich klar, dass ich alles versuchen werde, damit die Flüchtlingshilfe weitergeführt wird. Die ist gerade jetzt dringend notwendig.“

In den vergangenen Jahren hat der IB Hanau als Teilprojekt des „Bleib in Hessen“-Programms mehr als 400 Flüchtlinge betreut. Darüber hinaus gilt das Büro in Hanau als Anlaufstelle für neu an-kommende Flüchtlinge und als Informationsbörse und Treffpunkt. „Der Internationale Bund Hanau leistet eine vorbildliche Integrationsarbeit. Davon konnte ich mich bei zahlreichen Besuchen und in Gesprächen selbst überzeugen. Wenn das Projekt wirklich eingestellt werden muss, bricht hier ein ganz wichtiger Baustein für eine gelungene Integration weg“, erklärt Raabe. Das wäre, so der Bundestagsabgeordnete, angesichts des aktuell hohen Flüchtlingaufkommens besonders bitter. Der Bund dürfe die Kommunen mit der Integrationsarbeit nicht alleine lassen und müsse deshalb Angebote wie vom Internationalen Bund Hanau ausbauen und nicht kürzen, fordert Raabe. In einem eindringlichen Schreiben an das Ministerium wirbt Raabe daher um eine wohlwollende Prüfung der Verlängerung der Maßnahme. „Träger wie der Internationale Bund sind wertvolle und unerlässliche Partner bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen. Sie brauchen unsere Unterstützung“, findet Raabe.

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