Pressemitteilung:

25. Juni 2015

Zwischen Luxus und Teamgeist

Joshua Peter verbrachte auf Vermittlung des Abgeordneten Dr. Raabe ein Jahr in New York
+Leben mit der „Upper Class“ an der Upper East Side: Joshua Peter konnte seinem Paten Dr. Sascha Raabe erstaunliche Dinge aus seinem Leben in New York berichten.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages, kurz PPP, bringt junge Menschen in alle Regionen der USA – in die ländliche Einsamkeit Montanas und in pulsierende Großstädte. Wenn es um Größe und Glamour geht, dann hat Joshua Peter den Hauptgewinn gezogen. Der inzwischen 18-Jährige verbrachte auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe ein Jahr in New York, dem „Big Apple“, der Stadt, die niemals schläft. Mehr noch: Der an-gehende Abiturient erlebte das Leben der „Upper Class“ an der Upper East Side, Manhattan, Appartement im 22. Stock, Blick auf den Hudson River. „Das ist ein besonders toller Ort, um die USA zu erleben“, freute sich der SPD-Politiker beim Abschlussgespräch im Wahlbüro in Hanau für seinen Schützling.

Die Frage Raabes, ob denn der Weg durch die New Yorker City zu seiner Schule gefährlich gewesen sei, konnte Peter mit ei-nem klaren Nein beantworten. Schließlich wurde er vom Chauffeur seines Gastvaters, einem angesehenen Anwalt, mit der Limousine in die Columbia Grammar and Preparatory School gefahren. Doch letztlich war es nicht der Luxus, der den Gelnhäuser beeindruckte, sondern der extrem gute „School-Spirit“. „Ich vermisse hier schon die Gemeinschaft und den Teamgeist, der an den Schulen in den USA herrscht. Das ist nicht zu vergleichen. Religion, Herkunft und Hautfarbe spielen überhaupt keine Rolle. Ich kam erst abends von der Schule nach Hause, weil täglich Kurse, Training und Treffen waren“, berichtete Peter, der als langjähriger Jugendspieler des BC Gelnhausen sich direkt in das erste Basketball-Team der „Columbia Grammar“ hineinspielte. Ebenfalls typisch USA: An den Wochenenden standen für seine Gastfamilie und ihn der Besuch der Kirche und Gemeindeaktivitäten im Mittelpunkt.
Doch nicht nur Glanz und Glamour: Joshua Peter erlebte auch das „normale Leben“. Nachdem sein Gastvater berufsbedingt kurzfristig nach London umsiedeln musste, kam der Hesse nach einigen Irrungen bei der Familie eines Klassenkameraden unter – und erlebte ähnliche Verhältnisse wie zuhause auch.
Selbstbewusster und selbstständiger werden, den kulturellen Horizont erweitern und Englisch für den späteren Beruf erlernen – diese Ziele hatte Joshua Peter in seiner Bewerbung aufgelistet. „Das Beeindruckendste war im Rückblick die vielen Treffen mit den verschiedensten Menschen. Ich glaube, ich habe auch manches Vorurteil über Deutschland aus den Köpfen einiger US-Amerikaner beseitigt“, bilanzierte Peter, der als Teilnehmer des Patenschafts-Programms auch seiner Aufgabe als „Junior-Botschafter“ gerecht wurde. „Es ist toll, das Joshua in der vielleicht aufregendsten Stadt der Welt nur positive Erfahrungen gemacht hat und zur deutsch-amerikanischen Freundschaft einen wertvollen Beitrag geleistet hat“, zeigte sich Raabe von den Erlebnissen seines Schützlings beeindruckt. Die Bewerbungsfrist für das PP-Programm für das kommende Jahr läuft noch bis 11. September. Infos unter www.bundestag.de/ppp



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